Weihnachten in den 70ern - Lametta und lange Haare

Zeitgeschichte
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Übersicht

Rund und um Weihnachten in den 1970er Jahren duftet es nach Zimt, Glühwein und frischen selbstgebackenem Spritzgebäck. Die ersten Weihnachtsmärkte entstehen. Die Innenstädte leuchten. Die Winter sind schneeweiß und unter dem Tannenbaum voller kitschiger bunter Kugeln und üppigem Lametta stehen Bonanza-Räder, Kassetten-Rekorder und selbstgebaute Krippen.

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    Die 1970er Jahre: Das Jahrzehnt war bunt und schräg - für viele die schönste Zeit ihres Lebens. Eine Zeit des Aufbruchs beginnt, die zugleich sehr traditionell ist. Spielzeug ist noch aus Holz. Die digitale Welt steckt noch in ihren Anfängen. Zu Weihnachten gab feste Rituale und regionale Besonderheiten. Die SWR Autoren Elmar Babst, Christopher Paul und Holger Wienpahl treffen Menschen im Südwesten, die ihre Erinnerungen erzählen. Der Mainzer Friedrich Demmler ist in einem Spielwarenladen groß geworden ist und baute an Weihnachten heimlich eine riesige Carrera-Bahn mitten im Laden auf. Der Pfälzer Spitzenkoch Martin Gehrlein aus Neupotz feiert bis heute Weihnachten mit den Ritualen und Gerichten seiner Kindheit. Im schwäbischen Albstadt mussten die Schwestern Susanne Banhart und Eva Wohlgemuth an Weihnachten losziehen, um mit ihren Instrumenten alten und kranken Menschen einen Glücksmoment zu bescheren. Sie waren glücklich, an Heiligabend beim Krippenspiel in der Kirche aufzutreten.

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