Übersicht
Ein grausamer Fluch lastet über dem Ritter Navarre und seiner Geliebten Isabeau. Während er in der Nacht zu einem Wolf wird, verwandelt sie sich am Tag in einen Falken, der mit scharfen Fängen seine Beute jagt. Nur am Tag einer Sonnenfinsternis könnten der Bann gebrochen und die dunklen Mächte der Finsternis vernichtet werden.
Themen
Details
Italien im 13. Jahrhundert. Der Gauner Philippe Gaston, genannt „die Maus“ entkommt den Kerkern der Stadt Aquila durch die Kanalisation. Noch nie zuvor ist jemandem die Flucht geglückt - und so hetzt der wütende Bischof von Aquila Häscher auf ihn. Der flinke und gewitzte Philippe kann jedoch seine Verfolger immer wieder abhängen. Eines Abends begegnet er einem tragischen Paar: der wunderschönen Isabeau d‘Anjou und dem edlen Ritter Etienne Navarre .
Durch den Fluch des eifersüchtigen Bischofs können sich die Liebenden nur für wenige Minuten in der Dämmerung in menschlicher Gestalt begegnen. Am Tage verwandelt sich Isabeau in einen Falken, während die Nacht Navarre zum Wolf werden lässt. Ihre Liebe scheint zum Scheitern verurteilt. Doch als Philippe zum Knappen des einsamen Wolfes wird, können die beiden über ihn zumindest wieder Nachrichten austauschen - und schöpfen neue Hoffnung. Gemeinsam mit dem zauberkundigen alten Mönch Imperius erklären sie dem Bischof und seiner schwarzen Magie den Kampf.
Hinweis
Der opulent ausgestattete Fantasyfilm erzählt von der Macht der Liebe und wahrer Freundschaft, von Schuld und Sühne. Er ist zugleich einfühlsam und spannend inszeniert, besticht mit einer hervorragenden Kameraarbeit und grandiosen Landschaftsaufnahmen. Gedreht wurde in Italien, u.a. in L‘Aquila, Parma, Cremona, im Nationalpark Gran Sasso und den Dolomiten. Die Hauptdarsteller Matthew Broderick und Michelle Pfeiffer standen in „Der Tag des Falken“ noch ganz am Anfang ihrer großen Leinwandkarrieren.
Personen
Schauspieler: Rolle | Philippe Gaston Etienne Navarre Isabeau d‘Anjou Mönch Imperius Bischof von Aquila Marquet Cezar Fornac |
| Regie: | Richard Donner |
| Drehbuch: | Edward Khmara, Michael Thomas, Tom Mankiewicz |
| Kamera: | Vittorio Storaro |
| Musik: | Andrew Powell |