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Ein erotisches Idol, angebetet von Millionen, aber vor allem - ein Dichter: Jim Morrison, der Frontmann der Doors, war ein Poet, ein moderner Troubadour. Aber die Geschichte endet brutal. In der Nacht vom 2. auf den 3. Juli 1971 stirbt Jim Morrison mit 27 Jahren in Paris unter Umständen, die lange ungeklärt bleiben. Was geschah in seiner Todesnacht wirklich? Die Dokumentation will nicht nur zahlreichen Geschichten und Gerüchten aufräumen, die sich um Morrisons Tod ranken, sondern auch ein Porträt des Mannes zeichnen, der er in den letzten Monaten seines Lebens geworden war - nachdem er vor der Justiz aus den USA nach Paris geflohen war, in der Hoffnung auf ein besseres Leben, aber auch getrieben von einem selbstzerstörerischen Wahn.
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„This is the End, My Friend!“ - in der Nacht vom 2. auf den 3. Juli 1971 wurde Jim Morrison tot in der Badewanne seiner Pariser Wohnung aufgefunden, wo er mit seiner Lebensgefährtin, der US-Amerikanerin Pamela Courson, lebte. Morrisons rätselhafter Tod wurde erst zwei Tage später bekanntgegeben. Herzstillstand? Ein Komplott der CIA? Überdosis? Die Tatsache, dass die Polizei keine Autopsie anordnete, sollte die Spekulationen noch weiter anheizen. Nur eines ist sicher: In jener Nacht trat er dem „Club 27“ bei, denn genau wie Janis Joplin, Brian Jones und Jimi Hendrix wurden auch ihm im Alter von 27 Jahren die eigenen Exzesse zum Verhängnis.
Die Dokumentation beleuchtet die Umstände von Jim Morrisons Tod und zeichnet ein Porträt des Mannes, der er in den letzten Monaten seines Lebens geworden war. Wegen Problemen mit der Justiz - er war wegen Exhibitionismus und Verstoßes gegen die guten Sitten verurteilt - hatte er sein Leben als Rockstar in den USA hinter sich gelassen und war nach Frankreich gekommen. Es geht um die letzten Tage einer Ikone, die ihrem Leben in Europa eine andere Richtung geben wollte.
In Paris, in der Stadt der Poeten, die er so liebt, allen voran Rimbaud und Baudelaire, hoffte er auf ein neues Leben, wurde aber zugleich von einem selbstzerstörerischen Wahn getrieben. Schuld daran war nicht zuletzt sein exzessiver Alkohol- und Drogenkonsum. Die Dokumentation, die Ermittlung und Porträt zugleich ist, rollt den Cold Case von Jim Morrisons Tod mit Hilfe von Archivmaterial wieder auf und lässt einstige Bekannte des Musikers zu Wort kommen, mit dem Ziel, die „Akte Jim Morrison“ endgültig schließen zu können.
Hinweis
Synchronfassung, Online verfügbar von 08/12 bis 07/01
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