Steiner - Das Eiserne Kreuz (Cross of Iron)

Deutschland / Großbritannien, 1977
Kriegsfilm
  • Breitwand-Format 16:9
  • HDTV
  • 20231120222500
VPS 00:00

Übersicht

1943: Die deutschen Truppen weichen vor der Roten Armee zurück. Der aufwendige Kriegsfilm von Sam Peckinpah, eine deutsch-britische Koproduktion, erzählt von der Feindschaft zwischen dem illusionslosen Feldwebel Steiner und dem fanatischen Hauptmann Stransky, der unbedingt das Eiserne Kreuz bekommen will und dafür über Leichen geht - in seiner eigenen Truppe. Beide sind angesichts der sowjetischen Übermacht dem Untergang geweiht.

Themen

    Details

    1943, kurze Zeit nach Stalingrad: Auf der Taman-Halbinsel sind die deutschen Truppen auf dem Rückzug, Richtung Krim. Der ehrgeizige und arrogante Hauptmann Stransky, ein Aristokrat, der sich aus Biarritz an die Ostfront versetzen ließ, weil „hier fähige Männer benötigt werden“, stellt sich bei Regimentskommandeur Brandt vor. Zeitgleich kehrt Feldwebel Steiner, ein unkonventioneller, bei seinen Männern beliebter Mann, mit seinem Stoßtrupp von einer Patrouille zurück. Sie sind auf einen sowjetischen Posten gestoßen und haben alle Rotarmisten getötet - mit Ausnahme eines Halbwüchsigen, den sie gefangen genommen haben. Stransky befiehlt Steiner, ihn zu erschießen - ein anderer Offizier rettet die Situation, aber es ist der Beginn ihrer Feindschaft. Als Stransky den Befehl zu einer Gegenoffensive bekommt, verzieht er sich feige in seinen Bunker und schickt den jungen Leutnant Meyer vor, der dabei ums Leben kommt. Steiner wird verwundet. Die Rotarmisten sind erst einmal zurückgeschlagen. Stransky gibt vor, die Gegenoffensive selbst geführt zu haben, und schlägt sich für das Eiserne Kreuz vor. Einen jungen Offizier erpresst er mit dessen Homosexualität, damit er seine Version bestätigt. Und auch Steiner, nachdem er aus dem Lazarett zurück ist, wird von Stransky unter Druck gesetzt. Aber Steiner, von Oberst Brandt zur Aussage aufgefordert, bittet um Bedenkzeit. Aus Angst, dass Steiner ihn der Falschaussage und der Feigheit überführen könnte, schickt Stransky Steiners Zug auf ein Himmelfahrtskommando ...

    Hinweis

    Ein Film über die Auswüchse, die das preußische Ideal des Heldentums hervorgebracht hat. In den Hauptfiguren stehen sich Aristokratismus gepaart mit Feigheit auf Seiten des Hauptmanns und Mut gepaart mit Zynismus angesichts der Kriegsgräuel auf Seiten des Unteroffiziers gegenüber - unversöhnlich. Der US-Amerikaner Sam Peckinpah, ein Spezialist für imposante Bilder und für Gewalt als Ausdruck zwischenmenschlicher Konflikte, wurde für diese deutsch-britische Koproduktion als Regisseur geholt. Das gemischte Ensemble versammelt die erste Riege deutscher Schauspieler wie Maximilian Schell in der Rolle des Stransky und internationale Stars wie James Coburn in der charismatischen Rolle des Steiner. Laut Filmdienst war „Steiner - Das eiserne Kreuz“ der größte deutsche Kinoerfolg der 70er Jahre.Produktion: Rapid Film GmbH, Terra-Filmkunst, Online verfügbar von 20/11 bis 27/11

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Unteroffizier Feldwebel Rolf Steiner
    Hauptmann Stransky
    Oberst Brandt
    Hauptmann Kiesel
    Unteroffizier Krüger
    Leutnant Meyer
    russischer Junge
    Regie:Sam Peckinpah
    Drehbuch:Julius Epstein, Walter Kelley, James Hamilton
    Kamera:John Coquillon
    Musik:Ernest Gold
    TVinfo
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