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Anaïs, eine junge Französin, eilt durch ihr Leben. Ihre Liebesbeziehungen sind intensiv, aber sprunghaft. Als sie eines Tages den älteren Daniel kennenlernt, erwächst aus einer Affäre mit ihm schnell ein näheres Interesse an seiner Frau Emilie: Anaïs ist fasziniert von der Schriftstellerin, die ihr so ähnlich zu sein scheint. Kurzerhand beschließt sie, ihrem Gefühl zu folgen. Aus der Begegnung zwischen Anaïs und Emilie könnte tatsächlich etwas Bemerkenswertes entstehen ...
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Details
Anaïs ist immer etwas spät dran; sie ist etwas klaustrophobisch, kann nicht in Aufzügen oder der Metro fahren; sie mag es nicht, neben einer anderen Person zu schlafen, darum hat das Zusammenleben mit ihrem Freund Raoul wohl auch nicht funktioniert; sie redet viel und ist direkt; eine Karriere konnte sich die 30-Jährige noch nicht aufbauen und auch finanziell sieht es bei ihr schwierig aus.
Anaïs sieht man immer rennen, vermutlich weil sie so oft spät dran ist ... So wie sie durch ihr Leben hetzt, eilt sie auch von einer Liebesbeziehung zur nächsten. Dazwischen schreibt sie halbherzig ihre Doktorarbeit über „Leidenschaft im 17. Jahrhundert“.
Auf einer Feier begegnet sie dem deutlich älteren Daniel und beginnt eine Affäre mit ihm. Nach und nach stellt Anaïs jedoch fest, dass seine Frau, Emilie, eine weitaus stärkere Anziehungskraft auf sie ausübt als ihr spröder Mann. Sie möchte die Frau kennenlernen, die ihr Geld als Schriftstellerin verdient, ihre Zeit in den Bergen verbringt und einen ähnlichen Freiheitsbegriff wie sie vertritt. Behutsam versucht sie, von Daniel mehr über Emilie zu erfahren, und als Anaïs ihr eines Tages zufällig persönlich begegnet, gibt es kein Halten mehr: Sie fährt auf eine Tagung, bei der sie Emilie treffen kann, und schafft es tatsächlich, die Schriftstellerin zu verführen ... An diesem Wochenende erleben sie ein romantisches Techtelmechtel, dessen Zukunft es noch zu ergründen gilt ...
Hinweis
Produktion: Année Zéro, Les Films Pelléas, ARTE France Cinéma, Online verfügbar von 06/09 bis 13/09
Personen
Schauspieler: Rolle | Anaïs Daniel Emilie Yoann Balthazar Raoul Anaïs‘ Mutter Anaïs‘ Vater |
| Regie: | Charline Bourgeois-Tacquet |
| Drehbuch: | Charline Bourgeois-Tacquet |
| Kamera: | Noé Bach |
| Musik: | Nicola Piovani |