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Charlie Babbitt steckt wie so oft in finanziellen Schwierigkeiten. Als er die Nachricht vom Tod seines Vaters erhält, zu dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, sieht er im Antritt seines Erbes die Lösung seiner Probleme. Allerdings sieht das Testament nicht vor, dass Charlie die drei Millionen Dollar erhält, sondern sein autistischer Bruder Raymond, von dem er bis dato nichts wusste.
Charlie sucht seinen Bruder auf und entführt ihn kurzerhand, um über die Vormundschaft an das Geld heranzukommen. Auf dem Roadtrip entwickelt sich jedoch eine innige Beziehung zwischen den Brüdern.
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Details
Charlie Babbitt ist ein Autohändler, der sich durch dubiose Geschäfte und krumme Halbwahrheiten über Wasser hält. Der junge Mann zeichnet sich eher durch Egoismus als Empathie aus und zieht es vor, Probleme nicht an sich heranzulassen. Auf dem Weg zu einem neuen Deal erhält er die Nachricht vom Tod seines Vaters. Die beiden hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr. Bei der Testamentseröffnung erfährt Charlie, dass das Erbe von drei Millionen Dollar nicht an ihn geht, sondern an Raymond „Ray“ Babbitt, seinen autistischen Bruder, von dessen Existenz er bis dato nichts wusste. Mit seiner Freundin Susanna macht Charlie sich auf, Ray zu finden, und entführt ihn kurzerhand. Das Ziel: die Vormundschaft für den in einem Heim für Menschen mit geistiger Behinderung untergebrachten Bruder zu übernehmen, um an das Geld heranzukommen.
So beginnt ein Roadtrip quer durch die USA, wobei Charlie zunächst Schwierigkeiten hat, Rays Verhalten und seine Sicht der Welt nachzuvollziehen. Doch langsam entwickelt sich eine enge Bindung zwischen den Brüdern. Charlie verändert sich zunehmend und wandelt sich zu einem aufopferungsvollen jungen Mann, der den Menschen in seiner Umgebung mit Toleranz und Empathie begegnet. Er lernt, wie wichtig menschliche Zuneigung und familiäre Bande sind.
Hinweis
Barry Levinson thematisiert in der Geschichte der beiden Brüder mit großem Einfühlungsvermögen eine Entwicklungsstörung, die in den 80er Jahren noch kaum Beachtung in der Gesellschaft fand.
Dustin Hoffman spielt in unvergleichlicher Weise den Autisten Ray und erhielt dafür 1989 seinen zweiten Oscar. Der Film erhielt drei weitere Oscars in den Hauptkategorien Bester Film, Beste Regie und Bestes Originaldrehbuch.
Der Roadmovie wurde von einer wahren Begebenheit inspiriert und basiert auf dem Leben des Amerikaners Kim Peek, der unter einer Form des Autismus litt und eine starke Inselbegabung aufwies. Betroffene können trotz neurologischer Entwicklungsstörungen in bestimmten Bereichen außergewöhnliche Leistungen erzielen. ARTE zeigt „Rain Man“ im Rahmen des Sommerschwerpunkts „Summer of Brothers & Sisters“.Synchronfassung, Audiodeskription, Produktion: United Artists, Guber-Peters Company
Personen
Schauspieler: Rolle | Raymond „Ray“ Babbitt Charlie Babbitt Susanna Dr. Bruner John Mooney Vern Lenny Iris |
| Regie: | Barry Levinson |
| Drehbuch: | Ronald Bass, Barry Morrow |
| Kamera: | John Seale |
| Musik: | Hans Zimmer |