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Als Strom der Superlative durchquert der Amazonas beinahe auf 7000 Kilometern Länge den südamerikanischen Kontinent. Zehntausende von Zubringern speisen das größte Flusssystem der Erde, ein gigantisches Netz. Allein der Hauptstrom hat über 1000 Seitenarme. Einmal im Jahr ist Land unter, Waldflächen doppelt so groß wie Deutschland stehen dann mehrere Monate lang zehn, 15 Meter unter Wasser.
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Als Strom der Superlative durchquert der Amazonas beinahe auf 7000 Kilometern Länge den südamerikanischen Kontinent. Zehntausende von Zubringern speisen das größte Flusssystem der Erde, ein gigantisches Netz. Allein der Hauptstrom hat über 1000 Seitenarme. Einmal im Jahr ist Land unter, Waldflächen doppelt so groß wie Deutschland stehen dann mehrere Monate lang zehn, 15 Meter unter Wasser.
Der Amazonas führt ein Fünftel des gesamten Süßwassers und nährt den größten Regenwald der Erde. Ein artenreiches Universum voller skurriler Kreaturen: das stinkende Schopfhuhn, auch Hoatzin genannt, dessen Küken an den Urvogel Archaeopteryx erinnern. Der rosafarbene Flussdelfin. Oder Boto, der in der Regenzeit durch die Wipfel des amazonischen Waldes schwimmt, wo ansonsten Vögel nisten. Hier leben gesellige Riesenotter, alleinerziehende Kolibrimütter, giftige Froschväter, die ihren Nachwuchs huckepack in die Bäume tragen, und bunte Aras, die Tagebau betreiben.
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