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Ein Drittel unseres Lebens verschlafen wir. Das ist ganz schön viel. Die gängige Empfehlung lautet: Der Mensch braucht acht Stunden Schlaf. Stimmt das tatsächlich? Sind wir nur dann ausgeruht, gesund und munter? Oder könnten wir die Zeit, die wir schlafen so über den Tag verteilen, so dass uns zwei, drei Stunden ausreichen würden?
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Ein Drittel seines Lebens verschläft der Mensch. Eine gängige Empfehlung lautet, man brauche acht Stunden Schlaf pro Nacht. Stimmt das tatsächlich? Ist man nur dann ausgeruht, gesund und munter? Oder könnte man die Zeit, in der man schläft, so über den Tag verteilen, dass immer zwei bis drei Stunden pro Schlafphase ausreichen würden?Wer wünscht sich nicht manchmal, dass ein Tag 48 Stunden hätte? Entweder weil man so richtig Spaß hatte oder die zusätzliche Zeit für Prüfungen oder eine wichtige Arbeit gebraucht hätte. Die Dauer eines Tages kann nicht verändert werden. Aber man könnte doch ganz einfach weniger schlafen und damit wertvolle Stunden gewinnen. Oder nicht?Ganz so einfach scheint das nicht zu sein. Denn ausreichend Schlaf ist wichtig. Sogar lebenswichtig für den Körper. Warum, damit beschäftigt sich die Wissenschaft erst seit etwa 70 Jahren. Davor hielten Forscher den Schlaf für nicht weiter beachtenswert. Mittlerweile weiß man, dass im Schlaf eine Menge geschieht. Und doch weiß man nur einen Bruchteil von dem, was während des Schlafs im Körper vor sich geht.Wer wenig schläft, lernt völlig neue Seiten an sich kennen. So wie beispielsweise der Extremsportler Stefan Schlegel. Er schläft während des längsten Nonstop-Radrennens der Welt, dem Race Across America, zehn Tage lang nur etwa zwei Stunden über den Tag verteilt. Und leidet am Ende unter Halluzinationen. Ist das der Preis, den man zahlt, wenn man länger wach sein will? Oder könnte man den Schlaf durch Medikamente oder eine andere Verteilung der Schlummerstunden über den Tag hinweg reduzieren und dabei gesund und munter bleiben?
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