Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Butrint (Albanien) - Kur- und Festspielort der Antike

Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • 20230528191500
VPS 19:15

Übersicht

Auf dem Gebiet der heute verlassenen antiken Stadt Butrint an der Straße von Korfu haben sich Ruinen aus allen Phasen ihrer Geschichte erhalten: diese reichen von der griechisch-römischen bis zur türkischen Epoche. Seit 1992 gehört Butrint zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Themen

    Details

    Die historische Ruinenstadt Butrint liegt an der Straße von Corfu im Süden Albaniens. Die Halbinsel in einer Lagune ist so geschützt und exponiert, dass sie seit jeher Eroberer, Reisende und Erholungssuchende anzieht. Butrint ist ein zweites Troja in Kleinformat, schreibt der römische Dichter Vergil. Schon vor zweieinhalb Tausend Jahren war die Stadt für ihre mineralhaltigen Quellen bekannt. Butrint entwickelte sich zum Kur- und Festspielort der Antike. Heilungssuchende pilgerten von weither zu den Opferplätzen, Tempel und Brunnen. Eine heilige Prachtstraße führt zum Zentrum mit Äskulap-Tempel und Theater. Als Butrint römische Kolonie wurde kam zum Theaterleben der Fitnesskult. Öffentliche Badehäuser und Villen mit Wasserspielen entstanden. Schließlich machten die ersten Christen aus der römischen Badezeremonie ein religiöses Taufritual: über einem ehemaligen Badehaus errichteten sie ein Baptisterium. Eine prachtvolle Säulenhalle mit Marmorbecken und glitzernden Mosaiken mit Pflanzen, Tieren und Motiven der Vergebung. Die Mauern mächtiger Gotteshäuser stammen aus byzantinischer Zeit. Jede Epoche hat ihre steinernen Zeugen hinterlassen. Auch der türkische Invasor Ali Pasha. Gegenüber Corfu baute er eine Trutzburg. Butrint ist ein Mikrokosmos mediterraner Geschichte.

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