Übersicht
Die Sorben: das kleinste slawische Volk. Etwa 60.000 von Ihnen sind in der Lausitz beheimatet. Sarah möchte mit ihren Designs die alten Bräuche in die Moderne übersetzen und hat endlich wieder eine Modenschau anstehen. Tobias ist frisch in den Bund Lausitzer Sorben eingetreten und darf seine erste Feuertaufe bei den jungen Sorben halten. Kathrin engagiert sich ehrenamtlich und dienstlich für den Erhalt ihrer Kultur.
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Drei Menschen, drei Perspektiven, eine Welt. Die Sendereihe „Ohne Filter - So sieht mein Leben aus!“ begleitet hautnah drei unterschiedliche Menschen. Sie alle bewegen sich an einem Ort, ihre Sichtweisen sind jedoch völlig verschieden. Was passiert, wenn sie das erste Mal aufeinandertreffen?
Die Sorben in der Oberlausitz und die Wenden in der Niederlausitz bilden das kleinste slawische Volk. Sie zählen etwa 60.000 in Deutschland, von denen aber nur noch 1/3 aktiv sorbisch/ wendisch sprechen. Ihr Brauchtum ist mehr oder weniger verloren gegangen. Doch für den Erhalt der sorbisch-wendischen Kultur brennen sie und kämpfen dafür, ihre Traditionen und das Brauchtum vorm Aussterben zu bewahren. Das größte Fest bei ihnen: Ostern, dieses feiern sie mit zahlreichen Traditionen und Bräuchen.
Sarah Gwiszcz liebt es Sachen zu gestalten. Schon früh war bei ihr klar: Ich werde Künstlerin und entwickle mein eigenes Modelabel. In ihrem Atelier in Lübbenau verbindet sie attraktive und modische Fashion mit traditionellen sorbischen Elementen. Inspiration holt sie sich aus dem Spreewald, da wo die Wurzeln ihrer Mode und der Ursprung der sorbischen Tracht liegen. Mit einer Modenschau auf dem Volksfest „kleine Ostern“ möchte sie die sorbische Kultur über ihre „junge“ Mode an die Leute bringen.
Kathrin Schwella ist mit der sorbisch-wendischen Kultur aufgewachsen und setzt beruflich und privat alles daran, das Brauchtum weiter zu erhalten. Ihr Motto: Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Im Heimatmuseum Dissen kann sie seit nun mehr als 6 Jahren ihr ehrenamtliches Engagement mit dem dienstlichen super verbinden. Hier zeigt sie sich als Ostersängerin, Ostereierkünstlerin und Sprachrohr für die Sorben/ Wenden. Zu Karfreitag möchte sie einer Touristengruppe die Traditionen und Osterbräuche nahebringen.
Tobias Unger ist frisch in den Dachverband sorbischer Vereine und Vereinigungen eingetreten. Als Jugendkoordinator bei der Domowina in Cottbus sieht er seine Chance Werbung für die Region zu machen: die sorbische Kultur und Sprache aufrecht zu erhalten. Dazu möchte er das moderne in die sorbische Kultur mit einbringen und zeigen, dass die Sorben jung und dynamisch sind. Für die rund 20 Osterfeuer auf den Dörfern trägt er die Verantwortung.
Drei Menschen, die an einem Ort sind und trotzdem jeder in seiner ganz eigenen Welt. Was passiert, als sich diese drei Menschen erstmals persönlich begegnen, sehen Sie in „Ohne Filter - So sieht mein Leben aus | Ei, Ei, Ei - Hier geht‘s rund! Ostern bei den Sorben“
Hinweis
VOD: RTL+