Hitler - Die ersten 100 Tage

Aufbruch in die Diktatur

Geschichte
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • HDTV
  • 20230411233000
VPS 00:00

Übersicht

Es ist üblich, jeder neuen Regierung eine „Schonfrist“ von 100 Tagen zu geben. Dies galt auch für den Reichskanzler Adolf Hitler. Wie rücksichtslos er jedoch diese 100 Tage für seine Ziele nutzte, davon erzählt diese Dokumentation mit zeitgenössischen Stimmen. Wie wurde aus einem zivilisierten Land, einem demokratischen Staat in nur wenigen Wochen eine brutale Diktatur?

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    Neunzig Jahre nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler werden die Ereignisse der ersten 100 Tage der NS-Herrschaft durch die Tagebuchnotizen von Menschen erzählt, die damals ihre Eindrücke, Gefühle, Wünsche, Ängste, Hoffnungen niederschrieben. Der damals 39 Jahre alte Gastwirt Matthias Joseph Mehs aus Wittlich in der Eifel, ein überzeugter Katholik, steht Hitler eher skeptisch gegenüber. Die 44-jährige Hausfrau Luise Solmitz aus Hamburg hat große Erwartungen an den neuen Kanzler, doch ihr Mann hat jüdische Wurzeln. Der junge Dresdener Tischlerlehrling Franz Albrecht Schall ist begeistertes Mitglied der NSDAP, für ihn beginnt „Deutschlands Erwachen“. Für den jüdischen Lehrer Willy Cohn aus Breslau zeigen sich schnell die Schrecken des „Dritten Reiches“. Die Dokumentation führt vom Tag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler (30. Januar) über den Boykott gegen jüdische Geschäfte (1. April) zum neugeschaffenen „Tag der Arbeit“ (1. Mai) und den Bücherverbrennungen.

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