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Als Titelheld in „Ein Mann namens Ove“ spielt der frühere Wallander-Kommissar Rolf Lassgård grandios einen vom Schicksal gebeutelten Griesgram, hinter dessen rauer Schale ein weicher Kern steckt. Gerade als er mit seinem Leben abschließen möchte, beschert es ihm überraschend ein spätes Glück. Die wunderbare Tragikomödie nach dem gleichnamigen Bestsellerroman von Fredrik Backman überflügelte in Schweden an der Kinokasse sogar „Star Wars“.
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Details
Der 59-jährige Witwer Ove (Rolf Lassgård) ist der Prototyp eines Blockwarts. Bei seinen Rundgängen in der Wohnsiedlung inspiziert er Mülltonnen, schreibt Parkvergehen auf und zankt sich mit allen Nachbarn. Selbst mit seinem einzigen Freund Rune liegt er seit langem im Streit. Als Ove seine Arbeit verliert, hält ihn nichts mehr am Leben: In gewohnter Pedanterie meldet er sein Telefon ab und knüpft sich im Wohnzimmer einen Strick, um im Tod endlich wieder mit seiner geliebten Frau vereint zu sein. So einfach lässt das Schicksal den einsamen Mann, dem es seit frühester Kindheit übel mitgespielt hat, aber nicht gehen. Ausgerechnet jetzt rumpeln neue Nachbarn heran, die beim Einparken erst einmal Oves Briefkasten umnieten: ein trotteliger Ehemann , seine hochschwangere Frau Parvaneh und zwei aufgeweckte Mädchen mit riesengroßen Augen. Natürlich begegnet ihnen Ove erst einmal auf seine ganz spezielle, alles andere als herzliche Art. Die schlagfertige Parvaneh lässt sich von dem Scheusal aber nicht beeindrucken. Ehe er es sich versieht, spannt sie Ove ein. Er passt auf die Kinder auf und muss ständig mithelfen. Auch wenn Ove es nie zugeben würde: Die neue Chaos-Familie von nebenan tut ihm richtig gut.
Hinweis
Audiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | Ove Parvaneh Ove (jung) Sonja Anita Rune Patrick Jimmy Mirsad Adrian Vitskjortan Oves Vater Journalistin Lena Sepideh Nasanin |
| Regie: | Hannes Holm |
| Drehbuch: | Hannes Holm |
| Kamera: | Göran Hallberg |
| Musik: | Gaute Storaas |