Licht

Deutschland / Österreich, 2016
Drama
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20230410030000
VPS 00:00

Übersicht

Wien, 1777: Die 18-jährige Maria Theresia „Resi“ Paradis ist als früh erblindetes Klavier-Wunderkind stadtbekannt. Nach mehreren vergeblichen Behandlungen zur Wiederherstellung ihres Sehvermögens wird sie dem wegen seiner neuartigen Methoden umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut. Im offenen Haus der Mesmers - zwischen Rokoko, Aufklärung und wunderlichen Patienten - erlebt Resi zum ersten Mal, was es heißt, frei zu sein. Und Mesmers Behandlungen haben Erfolg: Resi beginnt, schemenhaft Konturen wahrzunehmen. Doch was sie an Sehkraft gewinnt, verliert sie an musikalischer Virtuosität ...

Themen

    Details

    Wien 1777: Die 18-jährige Maria Theresia „Resi“ Paradis ist als früh erblindetes Klavier-Wunderkind mit „Gnadenpension“ der Kaiserin eine Berühmtheit der Wiener Gesellschaft. Nach mehreren vergeblichen Behandlungen zur Wiederherstellung ihres Sehvermögens vertrauen ihre Eltern sie dem wegen seiner neuartigen Methoden umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer an. Im offenen Haus der Mesmers - zwischen Rokoko, Aufklärung und wunderlichen Patienten - erlebt Resi zum ersten Mal, was es heißt, frei zu sein. Doch als Mesmers Behandlungen Erfolg haben und Resi beginnt, schemenhaft Konturen wahrzunehmen, geht ihre Freiheit wieder verloren; denn Mesmer benutzt ihre Berühmtheit, um Anerkennung für seine eigenwilligen Behandlungsmethoden zu erlangen. Er verursacht einen Wirbel, den die klassischen Hof-Ärzte nur zu gern für ihre Intrigen verwenden. Währenddessen verzweifelt Resi an einem anderen Phänomen: Was sie an Sehkraft gewinnt, verliert sie an musikalischer Virtuosität. Bald schon verlangen ihre ehrgeizigen Eltern, dass sie die Behandlung abbricht ...

    Hinweis

    Während in Alissa Walsers Bestseller-Roman „Am Anfang war die Nacht Musik“ - der dem Film als Vorlage diente - der Fokus auf dem umstrittenen Nervenarzt Franz Anton Mesmer liegt, geht es in „Licht“ eindeutig um seine Patientin „Resi“ Paradis. Ob Mesmer ein Scharlatan war oder eine Vorform der Psychoanalyse betrieb, ist nur am Rande von Bedeutung. Im Zentrum steht die Frage, wie es in einer derartig von rigiden Normen und vom Hofzeremoniell regierten Gesellschaft möglich war, als Frau eine eigene Position im Leben zu finden. „Licht“ ist der fünfte Langspielfilm der österreichischen Regisseurin Barbara Albert. Basierend auf historischen Figuren und Tatsachen erkundet Albert den persönlichen Freiraum, den eine Künstlerin in einer Zeit strikter gesellschaftlicher Konventionen für sich in Anspruch nehmen konnte. Maria Dragus („Das weiße Band“) und Devid Striesow („Ich bin dann mal weg“) brillieren als Hauptfiguren. Für die virtuose Kamera gewann Christine A. Maier den Österreichischen Filmpreis 2018, neben vier weiteren Österreichischen Filmpreisen unter anderem für Maresi Riegner als beste Nebendarstellerin.Audiodeskription, Produktion: NGF Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH, Looks Filmproduktionen GmbH, Online verfügbar von 09/04 bis 16/04

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Franz Anton Mesmer
    Maria Theresia „Resi“ Paradis.
    Joseph Anton Paradis
    Maria Rosalia Paradis
    Maria Anna von Posch
    Agnes
    Regie:Barbara Albert
    Drehbuch:Kathrin Resetarits
    Kamera:Christine A. Maier
    Musik:Tristan Schulze
    TVinfo
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