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Das verschlossene Lehrmädchen Pomme verliebt sich im Urlaub in den intelligenten Studenten François. Nach kurzem gemeinsamem Glück kommt François zu dem Schluss, dass ihre unterschiedliche Herkunft unvereinbar ist, und beendet die Beziehung.
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Die 19-jährige Pomme macht in Paris eine Lehre als Friseurin. Sie ist verschlossen, schüchtern und unfähig, ihre Gefühle in Worten zum Ausdruck zu bringen. Mit ihrer lebenslustigen Freundin Marylène fährt sie eines Tages in Urlaub und verliebt sich in den Studenten François, der aus wohlhabendem Hause stammt.
Die beiden ziehen wenig später in Paris zusammen, doch François, der andere Vorstellungen und Ziele hat, entfremdet sich bald von Pomme. Die große Zärtlichkeit, die er ihr entgegenbringt, vermag den Graben zwischen ihren unterschiedlichen Welten nicht zu überbrücken. Nach nur kurzem Glück schickt er Pomme wieder fort - eine Trennung, die das Mädchen nicht verkraftet ...
Hinweis
Mit diesem Film, der ihr mehrere internationale Auszeichnungen einbrachte, wurde Isabelle Huppert einem breiten Publikum bekannt.
„Die Spitzenklöpplerin“ ist „eine hervorragend fotografierte, außergewöhnlich eindringliche und subtile Parteinahme für all jene, die ihre Gefühle sprachlich nicht auszudrücken vermögen“ (film-dienst). Die Entfremdung der beiden Partner wird Schritt für Schritt von der Kamera mitverfolgt und der Zuschauer schlittert gemeinsam mit Pomme und François in eine lautlose Katastrophe hinein: Eine Geschichte des Verstummens beginnt und gleichzeitig ein Lehrstück über die Gräben, die zwischen den sozialen Milieus bestehen.
Als Vorlage zum Film diente der gleichnamige Erfolgsroman von Pascal Lainé, der 1974 mit dem wichtigsten französischen Buchpreis, dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde. „Die Spitzenklöpplerin“ war für die Goldene Palme in Cannes sowie für den César nominiert und gewann den Preis der ökonomischen Jury in Cannes.
Isabelle Hupperts überzeugende Darstellung der Pomme in „Die Spitzenklöpplerin“, die ihren schauspielerischen Durchbruch markierte, wurde 1978 mit dem britischen BAFTA und einer César-Nominierung belohnt. Heute ist Isabelle Huppert eine der renommiertesten Schauspielerinnen Europas. Für ihre Rollen in „Violette Nozière“ (1978) und in „Die Klavierspielerin“ (2001) erhielt Huppert den Preis als beste Schauspielerin in Cannes.Produktion: Action Films, Filmproduktion Janus, FR3, Citel Films, Online verfügbar von 19/03 bis 14/05
Personen
Schauspieler: Rolle | Pomme François Marylène Mutter von Pomme Freundin von François Maler Corinne Mutter von François Vater von François |
| Regie: | Claude Goretta |
| Drehbuch: | Claude Goretta, Pascal Lainé |
| Kamera: | Jean Boffety |
| Musik: | Pierre Jansen |