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Die DDR in den 1950er-Jahren: Der hochtalentierte Maler Kurt Barnert ist auf dem Weg, ein bedeutender Künstler des Sozialistischen Realismus zu werden. An der Dresdner Kunstakademie lernt er die begabte Modestudentin Ellie kennen. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick. Schon bald zieht Kurt als Untermieter in die großbürgerliche Villa von Ellies Familie ein. Dass Ellies Vater, der angesehene Frauenarzt Professor Seeband, wegen seiner NS-Verbrechen unter falschem Namen in dem Arbeiter- und Bauernstaat untertauchen musste, ahnt Kurt nicht. Genauso wenig weiß er, dass sich ihre Lebenslinien schon einmal gekreuzt haben.
Sein opportunistischer Schwiegervater in spe ist verantwortlich für den Tod von Kurts geliebter Tante, die im Dritten Reich ein Opfer der Euthanasie wurde. Die Erinnerung an die lebenslustige und kunstbegeisterte Verwandte begleitet Kurt sein ganzes Leben. Als er, inzwischen mit Ellie in die BRD geflüchtet, in den 1960er-Jahren an der Düsseldorfer Akademie studiert, beginnt Kurt unbewusst, seine Biografie zu verarbeiten. Ohne es zu wissen, schafft er ein ungewöhnliches Gemälde, das eine unentdeckte Verbindung zwischen Täter und Opfer herstellt. Es ist für ihn die Befreiung aus einer tiefen Schaffenskrise und der Anfang, seinen eigenen Ausdruck zu finden.
Hinweis
Audiodeskription, Bildbeschreibung ausschließlich über DVB-S und DVB-C
Personen
Schauspieler: Rolle | Kurt Barnert Professor Carl Seeband Ellie Seeband Elisabeth May Professor Antonius van Verten Frau Hellthaler Günther Preusser Werner Blaschke Vorarbeiter Otto Ausstellungsführer Kerstens |
| Regie: | Florian Henckel von Donnersmarck |
| Drehbuch: | Florian Henckel von Donnersmarck |
| Kamera: | Caleb Deschanel |
| Musik: | Max Richter |