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Details
Alain Marécaux und seine Frau Edith haben keine Chance, als plötzlich die Polizei vor ihrer Tür steht und sie verhaftet. Ihre drei Kinder werden bei Pflegefamilien untergebracht. Alain ist mit einem ehrgeizigen jungen Richter konfrontiert, der den angeblichen Missbrauchs-Fall offenbar zu seiner Profilierung nutzen möchte. Auch ohne belastbare Beweise. Die Unschuldsvermutung spielte keine Rolle in dem aufsehenerregenden französischen Kriminalfall des Jahres 2001 - ein Skandal, der nicht nur in Frankreich für Empörung sorgte. Zehn Jahre später verfilmte Vincent Garenq, basierend auf den Memoiren des Hauptangeklagten, die dramatische Geschichte, die bei den Filmfestspielen in Venedig preisgekrönt wurde und auch für zwei französische Filmpreise (Césars) nominiert war.
Hinweis
Die Geschichte eines Gerichtsvollziehers, der wegen angeblichen Kindesmissbrauchs unschuldig fast zwei Jahre in Haft, in der Psychiatrie und im Krankenhaus zubringen muss. In einem ergreifenden Drama, das die kafkaeske Leidensgeschichte eines Familienvaters nachzeichnet, wird an einen der größten Justizirrtümer der französischen Nachkriegsgeschichte erinnert.Ausstrahlung auch im französischen Originalton
Personen
Schauspieler: Rolle | Alain Marécaux Anwalt Hubert Delarue Edith Marécaux Richter Burgaud Thessy, Alains Schwester Myriam Badaoui Staatsanwalt Alain Marécaux‘ Vater Aurélie Grenon Thomas Marécaux Sébastien Marécaux Cécilé Marécaux Jimmy Delay Präsident der Kammer der Gerichtsvollzieher Polizist bei erster Vernehmung |
| Regie: | Vincent Garenq |
| Drehbuch: | Vincent Garenq, Hubert Delarue, Serge Frydman, Alain Marécaux |
| Kamera: | Renaud Chassaing |
| Musik: | Klaus Badelt |