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Die ausgedehnten Steppen der Mongolei sind eine der letzten unberührten Landschaften der Erde. Doch die kräftigen weißen Pferde der Nomadenstämme sind dort immer seltener zu sehen. Im Darhat-Tal werden die Tiere geraubt und für ein paar Rubel an russische Schlachthöfe verscherbelt. Shukhert, ein Reiter vom Stamm der Darhat, möchte die Räuber nicht ungeschoren davonkommen lassen.
Der Filmemacher und Ethnograf Hamid Sardar begleitet Shukhert auf einer seiner Verfolgungsjagden durch die mongolische Taiga. Die Dokumentation, die wie ein moderner Western anmutet, taucht in die Lebenswirklichkeit der heutigen Mongolei ein und geht der Frage nach, was Stammesrivalitäten, Schmuggel und Goldsuche mit dem Pferderaub zu tun haben.
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Seit Jahrhunderten bewachen die Darhat die Grenze zwischen der Mongolei und Sibirien. Das Nomadenvolk ist bekannt für die Zucht kräftiger weißer Pferde, mit denen es durch die Steppe zieht. Doch seit einigen Jahren werden ihnen die Pferde geraubt und für ein paar Rubel an russische Schlachthöfe verscherbelt.
Die Räuber gehören zum Nomadenvolk der Tuwiner, die jenseits der Grenze auf russischer Seite beheimatet sind. Tsaatan, Rentierzüchter auf mongolischer Seite, helfen ihnen dabei, die Pferde über die Grenze zu bringen. Als sein weißer Zuchthengst verschwindet, nimmt Shukhert, ein Reiter vom Volksstamm der Darhat, die Verfolgung auf. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Shukhert muss seinen Hengst rechtzeitig vor dem Winter finden. Pferdediebstähle kommen in dieser Region häufig vor und jedes Mal lösen sie eine Verfolgungsjagd zu Pferd durch die atemberaubenden Landschaften der Nordmongolei aus.
Hamid Sardar lebt seit über zehn Jahren hier. Er ist mit Land und Menschen vertraut, kennt ihre Kultur und spricht ihre Sprache. Seine Dokumentation, die wie ein moderner Western anmutet, gibt Einblicke in eine andere Lebenswirklichkeit, die nur wenigen zugänglich ist.
Hinweis
Synchronfassung, Online verfügbar von 16/02 bis 06/04
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