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Texas nach dem Bürgerkrieg. Ben Zachary betreibt eine Viehranch am Rande des Stammesgebiets der Kiowa. Als ein geheimnisvoller Herumtreiber behauptet, Bens Adoptivschwester Rachel sei keine „Weiße“, möchte ihn der wütende Rancher zum Schweigen bringen. Abe Kelsey , so der Name des Unbekannten, entkommt jedoch Ben und seinem Bruder Cash . Kelseys Andeutungen sprechen sich nun wie ein Lauffeuer unter den Cowboys und Siedlern herum. Auch die Kiowa hören von der Squaw, die unter Weißen lebt. Häuptling Lost Bird sucht mit seinen Kriegern die Zachary-Ranch auf, um seine „Schwester“ zurückzukaufen. Ben, der wie seine Mutter die „indianische“ Abstammung Rachels leugnet, lässt sich auf keinen Handel ein. Auch seine Zustimmung zu ihrem Wunsch, einen Nachbarn heiraten zu dürfen, fällt ihm schwer. Denn was er für seine Adoptivschwester empfindet, kann sich Ben nicht eingestehen. Als die Kiowa den brüchigen Frieden aufkündigen, ist er bereit, für Rachel auf Leben und Tod zu kämpfen.
Hinweis
Der mehrfache Oscar-Preisträger John Huston widmet sich 1960 in „Denen man nicht vergibt“ der Frage, zu welcher Kultur ein von Weißen adoptiertes Kiowa-Baby als erwachsene Frau gehört und setzt sich ab von dem bis dahin üblichen Rassismus in US-Western. Um den heiklen Stoff nach dem Roman „The Unforgiven“ von Alan Le May publikumstauglich zu machen, wurde das Drehbuch von Ben Maddow jedoch zum Leidwesen des Meisterregisseurs Huston immer wieder überarbeitet. Die mit den Superstars und Oscar-Preisträgern Burt Lancaster und Audrey Hepburn besetzte Hollywoodproduktion verfehlte zwar an der Kinokasse die hohen Erwartungen, gilt heute aber als sehenswerter Meilenstein des uramerikanischen Genres.
Personen
Schauspieler: Rolle | Ben Zachary Rachel Zachary Cash Zachary Matilda Zachary Zeb Rawlins Johnny Portugal Abe Kelsey Andy Zachary Charlie Rawlins Hagar Rawlins Georgia Rawlins |
| Regie: | John Huston |
| Drehbuch: | Ben Maddow |
| Kamera: | Franz Planer |
| Musik: | Dimitri Tiomkin |