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„Lauf Junge lauf“ erzählt die wahre Geschichte des neunjährigen Jungen Srulik dem die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Bis zum Ende des Krieges muss er sich durch die Wälder schlagen. Er lernt, auf Bäumen zu schlafen und Eichhörnchen zu jagen. Um nicht verhaftet zu werden, muss Srulik eine andere Identität annehmen.
Im Alter von neun Jahren gelingt dem kleinen Srulik als einzigem Mitglied seiner Familie die Flucht aus dem Warschauer Ghetto in die nahe gelegenen Wälder. Dort muss er sich bis zum Ende des Krieges mehr oder weniger alleine durchschlagen. Die wenigen Freunde, die Srulik findet, bleiben ihm nicht lange erhalten. Er lebt so einige Monate bis zum Einbruch des Winters von Waldfrüchten, erjagten Kleintieren und kleinen Beutezügen durch die Gärten umliegender Bauernhöfe.
Die Einsamkeit, der anhaltende quälende Hunger und der kalte Winter treiben ihn immer wieder in die Dörfer, wo ihm ständig Verrat droht. Aber Srulik hat Glück und wird einige Zeit von einer Bäuerin versteckt, vor allem aber mit einer neuen Identität versorgt: Aus dem flüchtigen Juden Srulik macht sie das versprengte polnische Waisenkind Jurek, das christliche Gebete kennt und ein Kruzifix um den Hals trägt. Doch Jurek bleibt ein Gejagter.
Hinweis
VPS-Datum: 28.01.2023, Audiodeskription
Personen
Schauspieler: Rolle | Jurek/Srulik Jurek/Srulik Magda Janczyk Mosche Hersch Fridman Frau Herman Pawel |
| Regie: | Pepe Danquart |
| Drehbuch: | Heinrich Hadding, Pepe Danquart |
| Kamera: | Daniel Gottschalk |
| Musik: | Stéphane Moucha |