Der Graf von Monte Christo (Le Comte De Monte-Cristo)

Frankreich / Italien, 1954
Abenteuerfilm
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20221210090000
VPS 00:00

Übersicht

1815 segelt Kapitän Dantès zurück nach Marseille, wo er sich mit Mercédès verloben will. Durch ein Komplott wird er ohne Urteil in den Kerker geworfen. Dort verbringt er 18 Jahre und erfährt von seinem Kerkergefährten Abbé Faria das Geheimnis vom Schatz auf der Insel Monte Christo. Verfilmung mit Jean Marais in der Rolle des betrogenen und Rache nehmenden Edmond Dantès.

Themen

    Details

    Februar 1815. Edmond Dantès, seit wenigen Tagen der neue Kapitän der „Pharao“, einem Segelschiff des Reeders Morel, ist auf dem Rückweg nach Marseille. Um noch einen letzten Wunsch seines verstorbenen Vorgängers zu erfüllen, macht Edmond unterwegs einen Abstecher auf die Insel Elba zu Napoléon. In Marseille angekommen, wo er sich mit seiner geliebten Mercédès verloben will, wird er von Caderousse, seinem neidischen 2. Offizier, und von Fernand Mondego, der Mercédès unbedingt heiraten will, als bonapartistischer Agent denunziert. Staatsanwalt Gérard de Villefort lässt Dantès ohne Urteil lebenslänglich im berüchtigten Gefängnis Château d‘If auf der Felseninsel vor Marseille einkerkern und ein Jahr später verkünden, Edmond sei gestorben. Nun willigt Mercédès in eine Heirat mit Mondego ein. Kurz vor seinem Tod verrät unterdessen Dantès Mitgefangener und Freund, Abbé Faria, diesem das Geheimnis eines riesigen, 200 Jahre alten römischen Schatzes, den er auf der unbewohnten Insel Monte Christo entdeckt hat. Tatsächlich gelingt Dantès die Flucht von der Gefängnisinsel. Er findet den Schatz, der ihm unermesslichen Reichtum bietet, und schwört, ihn nur zu benutzen, um die drei Menschen zu vernichten, die ihn um seine Braut, sein Schiff und seine Freiheit brachten. Mit einem geschickten Plan bringt er Caderousse ins Gefängnis und eilt nach Paris, um die beiden anderen Männer zu vernichten: Fernand Mondego, der sich jetzt Graf von Moncerf nennt, und Gérard de Villefort, der jetzt königlicher Staatsanwalt ist. Dantès tritt als Graf von Monte Christo auf und verunsichert mit seinem Reichtum die feine Pariser Gesellschaft. Als es ihm gelingt, Villeforts skandalöse Machenschaften von einst aufzudecken, verfällt der Staatsanwalt dem Wahnsinn. Auch in Fernand de Morcerfs Karriere hat Dantés üble Verbrechen entdeckt und spielt sie der Pariser Presse zu. Fernand wird daraufhin von Mercédès und seinem Sohn verlassen und begeht Selbstmord. Doch seine große Liebe Mercédès kann der Graf von Monte Christo nicht zurückerobern.

    Hinweis

    Nach dem Roman „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas der Ältere Der Roman „Der Graf von Monte Christo“ von Alexandre Dumas der Ältere, ein Klassiker der Weltliteratur, wurde mehr als ein Dutzend Mal verfilmt. Am eindringlichsten und am schönsten hat ihn aber Jean Marais verkörpert, der über Jahrzehnte als Hauptdarsteller von Mantel-und-Degen-Filmen sowie durch seine „Fantomas“-Filme zu den populärsten französischen Filmstars gehörte.[Bild: 4:3], [Ton: Mono]

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Edmond Dantès
    Mercédès Herrera
    Fernand Mondego
    Monsieur Noirtier
    Gérard de Villefort
    Gaspard Caderousse
    Reeder Morel
    Abbé Faria
    Monsieur Dantes
    Regie:Robert Vernay
    Drehbuch:Georges Neveux, Robert Vernay
    Kamera:Robert Juillard
    Musik:Jean Wiener
    TVinfo
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