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Die Gotteshäuser der Religionen der Welt: von Asiens Tempeln über muslimische Moscheen und jüdische Synagogen bis hin zu christlichen Kirchen. Welche Bedeutung nehmen die Prachtbauten für die Gläubigen ein? Wie sind diese sakralen Bauwerke entstanden? Und welche Geschichten erzählen sie uns noch heute?
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Vor 2.500 Jahren wurde ein Mann namens Siddharta Gautama zu Buddha, dem „Erwachten“. Zur Anbetung seiner Reliquien entstand 300 Jahre später eines der ersten Heiligtümer Asiens: der Mahabodhi-Tempel in Nordindien.
Die Lehre Buddhas verbreitete sich in ganz Asien. Sie prägte eine sakrale Architektur, mit dem Menschen im Mittelpunkt des Kosmos. Von Indien bis Japan, von Myanmar bis zur Mongolei - ihre Kulturen wurden von dieser Glaubenslehre geprägt. Davon zeugen die Tempelanlagen und Kultstätten, die so verschieden sind wie die Landschaften des riesigen asiatischen Kontinents. Und doch basieren sie alle auf den gleichen geometrischen Grundelementen: Kreisen und Quadraten. Als Symbole von Himmel und Erde versinnbildlichen sie die Verbindung des Menschen mit dem Kosmos. Sie sind der Schlüssel zum Verständnis der Wirkungsweise des Universums.
Die Dokumentation besucht verschiedene eindrucksvolle Tempel in Asien: in Südindien den Minakshi-Tempel in Madurai und den Brihadishvara-Tempel in Thanjavur; in Nordindien den wichtigsten buddhistischen Wallfahrtsort weltweit Bodhgaya, wo einst vor 2.500 Jahren Siddharta Gautama nach langer spiritueller Lehrzeit die Erleuchtung erlangte. 300 Jahre nach Buddhas Tod wurde eines der ersten steinernen buddhistischen Monumente an diesem Ort errichtet. Der Mahabodhi-Tempel ist ein Stupa - eine Art Mausoleum, das die Reliquien Buddhas beherbergt. Die Reise geht weiter nach Myanmar, zur Shwedagon-Pagode in Yangon und in die Mongolei ins Erdene Dsu-Kloster, nach Japan zum Omiwa-Schrein in Sakurai und zum Daitoku-ji-Tempel in Kyoto.
Hinweis
Personen
| Regie: | Veronique Legendre |
| Drehbuch: | Veronique Legendre, Laurent Mizrahi |
| Kamera: | Cyril Barbacon |