Übersicht
Die Dokumentation erzählt die Geschichte von Jan und Pete Bevington, den Gründern des Hillswick Wildlife Sanctuary auf den Shetlandinseln. Das Ehepaar machte die Rettung von gestrandeten Meeressäugern auf dem zwischen Norwegen und Schottland gelegenen Archipel zu seiner Lebensaufgabe. Ein hautnahes Porträt und ein Plädoyer für selbstloses Engagement im Dienst der Natur.
Themen
Details
Schauplatz der Dokumentation sind die Shetlandinseln und das Hillswick Wildlife Sanctuary, die einzige Wildtierauffangstation des Archipels. Sie wurde 1987 von Jan Bevington gegründet, nachdem sie am Strand einen entkräfteten, verwaisten Seehundwelpen gefunden und beschlossen hatte, diesen zu retten. Aus der spontanen Aktion wurde eine Berufung: Jan stellte ihr Leben fortan in den Dienst der Rettung, Rehabilitation und Auswilderung von Meeressäugern. Dabei arbeitete sie eng mit lokalen Fischern, Tierärzten und Tierschutzvereinen zusammen. Schon bald erhielt sie Unterstützung von ihrem Ehemann Pete, mit dem sie eine uneingeschränkte Liebe zur Natur teilte.
Pete zeichnet dieses gemeinsame Abenteuer nach. In drei Jahrzehnten wurde das Hillswick Wildlife Sanctuary zu einer renommierten Wildtierstation für Seehunde, Otter und andere Meeressäuger in Not. Neben dem menschlichen Engagement beleuchtet die Dokumentation auch das Meer als einen Bereich, der gleichzeitig Ressource, Bedrohung und Ursprung allen Lebens darstellt. Die Meeressäuger leiden unter erheblichen Belastungen aufgrund von Umweltverschmutzung, Ölpest, Lärm und Verkehr, industrieller Fischerei, Klimawandel und veränderter Ökosysteme entlang der Küsten. Als Jan 2024 starb, war die Zukunft der Rettungsstation zunächst ungewiss. Inzwischen ist ihr Erhalt gesichert, und das Lebenswerk der beiden Tierschützer wirkt fort.
Hinweis
Synchronfassung
Personen
| Regie: | Matteo Clarke, Roman Willi |