40 Jahre AIDS - Wir leben noch

2021
bis 21:45
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • 20261201210000
VPS 21:00

Übersicht

Es ist eine Geschichte vom Sterben, aber auch vom Überleben. Von Menschen, die um ihr Leben kämpften. Opfer fehlgeschlagener Therapien, die als Versuchskaninchen missbraucht wurden. Ärzte und Wissenschaftler, die sich aufopferten. Regierungen, die die Seuche lange ignorierten. Es geht um Ausgrenzung, aber auch die weltweiten Aufklärungskampagnen der letzten Jahrzehnte. Eine Blaupause für den Umgang mit einer globalen Epidemie.

Themen

    Details

    Aids - eine Geschichte von Tod und Überleben, Ausgrenzung und Hoffnung. Zunächst schien eine HIV-Infektion der sichere Tod zu sein. Als Anfang der 1980er-Jahre die ersten Patienten in San Francisco, Paris oder Berlin an hohem Fieber, Lungenentzündung und Pilzinfektionen erkrankten, waren die Ärzte ratlos. Die meisten Betroffenen waren homosexuelle Männer, doch woran sie erkrankt waren, wusste man nicht. Panik vor Ansteckung machte sich breit. Fieberhaft forschte die Wissenschaft an Medikamenten und einem Impfstoff. HIV und Aids wurden zum Schreckgespenst einer ganzen Generation. Als man die Übertragungswege des Virus kannte, gab es auch erste Medikamente, die halfen, aber nicht heilten. Sie und aufwendige Aufklärungskampagnen zeigten in der westlichen Welt dennoch ihre Wirkung. Die Krankheit verlagerte sich nach Asien und Afrika und forderte dort Millionen Tote. Der Film zeigt die Erfolge, aber auch fatale Fehler und tödliche Niederlagen. Damals eine Geschichte vom Sterben, ist sie heute eine vom Überleben. Viele der ersten Aids-Kranken wurden zu Opfern fehlgeschlagener medizinischer Therapien. Aber auch Ärzte und Wissenschaftler scheitern bis heute an der Erforschung von Medikamenten. Aids ist eine Blaupause für den Umgang mit einer globalen Epidemie. Viele haben vergessen, was Aids bedeutet. Die Dokumentation erzählt davon.

    Hinweis


    1 weiterer Sendetermin



    TVinfo
    X