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Krankheiten bekämpfen, bevor sie gefährlich werden? Genau das ist die Superpower von Impfungen. Der kleine Pieks bereitet das Immunsystem auf gefährliche Krankheitserreger vor. Die Krankheit bricht so in der Regel gar nicht erst aus - oder verläuft zumindest weniger schwer. Durch die Impfung lernt das Immunsystem den Erreger ohne echtes Risiko kennen. Es trainiert, wie es den Erreger am besten bekämpft und erinnert sich später daran. Diesen Prozess nennt man Immunisierung. Oft schützt man mit einer Impfung nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen. Denn wenn man immun gegen einen Erreger ist, gibt man ihn in aller Regel auch seltener weiter. Bei etlichen Krankheiten ist zu beobachten: Wenn viele Menschen geimpft sind, können sich Krankheitserreger kaum noch ausbreiten. Das schützt dann auch Menschen, die sich selbst nicht impfen lassen können oder wollen. Man spricht von einem Herdenschutz. Bei „Pocken“ hat das sogar zur weltweiten Ausrottung des Erregers geführt.
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