Spuk im Hochhaus

Abschied wider Willen (Deutsche Demokratische Republik, 1982)
Folge 2

bis 23:03
Comedyserie
  • Untertitel
  • 20261128214500
VPS 00:00

Übersicht

Vor 200 Jahren wurden Jette und August Deibelschmidt verflucht: Erst nach sieben guten Taten dürfen die beiden Geister ihre letzte Ruhe finden. Im Berliner Hochhaus helfen sie dem ausgegrenzten Mädchen Ulrike, bringen lärmende Jugendliche zur Vernunft, verschönern einer einsamen Rentnerin den Geburtstag und renovieren eine Gaststätte. Doch kurz vor der Erlösung merken sie, dass ihnen ihr neues Leben im Hochhaus ans Herz gewachsen ist.

Themen

    Details

    Das diebische Wirtspaar Jette und August Deibelschmidt wurde vor 200 Jahren verflucht, erst Ruhe im Grab zu finden, wenn es sieben gute Taten vollbracht hat. Noch fehlen den beiden Geistern vier gute Taten, aber schon bahnt sich eine neue Bewährungsprobe für Jette und August an. In das Hochhaus ist Ulrike aus dem Erzgebirge mit ihren Eltern eingezogen. Die anderen Kinder ärgern sie wegen ihres Dialektes und nennen sie „Bemme“. Die beiden Geister haben eine Idee, wie sie Ulrike eine Freude machen können und inszenieren ihre eigene Version vom Wolf und den sieben Geißlein. Als die Jugendlichen aus dem Hochhaus mit ihren lauten Mopeds die Mieter regelrecht terrorisieren und dazu in den Treppenaufgängen immer ihre laute Musik hören, was sämtliche Mieter stört, lockt August sie in den Keller und sperrt sie ein. Er lässt sie erst wieder heraus, wenn sie sich angemessen benehmen können, was schließlich auch gelingt. Nur noch zwei Taten und Jette und August finden endlich ihre ersehnte Ruhe. Die sechste gute Tat hat mit Frau Kroll, einer Rentnerin zu tun. Sie hat Geburtstag und erwartet ihre Familie zu Besuch. Doch diese hat wie immer nicht viel Zeit für die Oma und so isst keiner ihren schönen selbstgebackenen Honigmandelkuchen. Die beiden Geister nehmen den Kuchen und verteilen ihn überall im Hochhaus unter den anderen Mieter - und wieder ertönt der Erlösungsgong. Die letzte gute Tat absolvieren Jette und August in der Räuberschenke. Da sie ja selbst in früheren Tagen Wirtsleute waren, fällt es ihnen nicht schwer, die Gaststätte auf Vordermann zu bringen. Doch so langsam wird ihnen immer mehr bewusst, dass wenn der letzte Gong ertönt, sie für immer aus dem Hochhaus verschwinden würden, weil sie dann alle sieben gute Taten vollbracht hätten. Das gilt es zu verhindern, denn inzwischen gefällt Jette und August das Leben hier.

    Hinweis

    Audiodeskription

    Personen

    Schauspieler:
    Rolle
    Jette
    August
    Hausmeister
    Friedrich Wilhelm Licht
    Herr Neuhausen
    Frau Rübesam
    Regie:Günter Meyer
    Drehbuch:C.U. Wiesner
    Kamera:Peter Süring
    Musik:Thomas Natschinski


    TVinfo
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