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Jean-Michel Jarres einzigartige Laufbahn begann mit einem Senkrechtstart, und zwar ganz genau am 5. Dezember 1976, als sein Debütalbum herauskam: „Oxygène“ war nicht nur eine musikalische Revolution, sondern Gründungsmoment und Herzstück eines Gesamtwerks, in dem sich Vergangenheit und Zukunft vermischen und dieser künstlerische Urknall weiter nachhallt.
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Nur wenige „Instrumentalmusiker“ haben die Musikbranche so stark geprägt wie Jean-Michel Jarre. Die dokumentarische Reise durch Raum und Zeit erkundet Werk und Leben des Klangzauberers.Am 5. Dezember 1976 erschien „Oxygène“, ein Album, das Jarre fast im Alleingang im improvisierten Pariser Homestudio produziert hatte. Die Platte löste eine Welle aus, die die Musikindustrie und die elektronische Musik für immer verändern sollte. Das Album verkaufte sich über 80 Millionen Mal.Die Dokumentation wechselt zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie spinnt einen Faden aus Geschichten und Anekdoten, beleuchtet persönliche Kämpfe und künstlerisch-technologische Innovationen. Aber vor allem ergründet sie Jarres großes Erstlingswerk.Woher rührt das Bestreben, etwas radikal Neues zu schaffen? Wie wird man Künstler, wenn man im Schatten eines großen Filmkomponisten und abwesenden Vaters namens Maurice Jarre aufwächst?Archivmaterial, persönliche Erzählungen und Zeugnisse von Wegbegleitern dokumentieren die Entwicklung des Künstlers. Zu Wort kommen etwa Michel Geiss, Michel Granger, Jacques Rouveyrollis, Hans Zimmer und Irène Drésel. Vielstimmig betrachten sie die Facetten eines Werkes, in dem Musik, Bild, Technologie und Raum unaufhörlich miteinander in Dialog treten.Der 78-Jährige arbeitet aktuell an einem neuen Album, das sich auf die Anfänge besinnt. Mit einer KI-Interpretation seines Erstlings „Oxygène“ leitet Jarre eine weitere Revolution ein, die Mensch, Maschine und Schaffensakt in einer völlig neuen Dimension verbindet.
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