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Der Mond ist ein vertrauter Begleiter, der so manchen Weg in der Dunkelheit erhellt. Doch selbst wenn sein Licht kaum scheint, prägt seine unsichtbare Kraft das Leben auf der Erde.
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Der Mond ist Uhr und Kalender zugleich: Am Ende des Sommers gibt der Vollmond Tausenden Ziegenmelkern das Signal zum Aufbruch nach Afrika. Im Indischen Ozean weist der Wintervollmond den Großen Seespinnen jedes Jahr den Weg ins seichtere Wasser, wo sie sich häuten und eine neue „Rüstung“ anlegen. In einem japanischen Wald zeichnet das Licht des Erdtrabanten das Muster des Blätterdachs auf den Waldboden, an dem sich die Feuerwanze orientieren kann, um ihren zurückgelassenen Nachwuchs wiederzufinden. Der Lederschildkröte dient das vom Mond beeinflusste Erdmagnetfeld als Kompass bei ihrem tausende Kilometer weiten Weg durch den Ozean - von ihren Nahrungsgründen bis zu dem Strand, an dem sie geschlüpft ist und wo sie später selbst Eier legt.
Der Mond prägt das Leben auf der Erde auf einzigartige Weise: Er erhellt die Nacht, verursacht die Gezeiten, bestimmt die Jahreszeiten und beeinflusst das Verhalten zahlreicher Lebewesen - dies schildert die dreiteilige Dokumentationsreihe.
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