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Das „Dach der Welt“, das Qinghai-Plateau in Tibet. Die größte und höchstgelegene Hochebene der Erde. Ein Land der Extreme. Das Leben hier ist geprägt von Wasser. Drei der größten Flüsse Asiens - der Gelbe Fluss, der Jangtse und der Mekong, entspringen in diesem Gebiet. Die Region gehört zu einem riesigen Nationalpark, dem Sanjiangyuan Nationalpark. Das Schutzgebiet liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 4.500 Metern und ist damit der höchstgelegene Nationalpark der Welt. Seine Fläche ist fast halb so groß wie Deutschland und beheimatet Tausende von Pflanzen- und Tierarten. Und das, obwohl es in dieser Region der Extreme für niemanden leicht ist zu überleben.Auf der Flucht vor einem Wolf wird eine junge Familie von seltenen Schwarzhalskranichen getrennt und es braucht viel Geduld und Glück um sich in den weiten Wüstengebieten wiederzufinden. Wir verfolgen gespannt wie auf der Ebene ein ganzes Rudel Wölfe tibetische Wildesel jagt. In den hohen Bergen liefern sich Weißlippenhirsche spektakuläre Paarungskämpfe und treiben eine ganze Herde von weiblichen Tieren kilometerweit vor sich her. Und im Quellgebiet des Jangtse, wo acht Monate im Jahr Eis und Schnee das Leben bestimmen, sehen wir Schnee-Geier beim Fressen ihrer Beute zu. Die Hackordnung, wer zuerst fressen darf ist dabei seit Jahrhunderten dieselbe und kann für den ein oder anderen durchaus gefährlich werden. Auf den Graslandschaften schließlich trainieren verspielte tibetische Fuchswelpen die Jagd auf Pikas, ihre Hauptnahrungsquelle.
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Personen
| Redaktion: | Klaus Kunde-Neimöth |
| von: | Zeng Hairuo, Jiang Ayi |