Skispringen in Willingen - vom Dorf zur Weltcup-Bühne

bis 21:45
Dokumentation
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • HDTV
  • 20261201210000
VPS 00:00

Themen

    Details

    Willingen - das steht für Skisprung-Helden, Party und Touristenboom. Einst war der Ort nur ein abgelegenes, bitterarmes Bergdorf im Waldecker Upland, das von Vieh- und Forstwirtschaft und Schieferbergbau lebte. Heute kommen Sommer wie Winter Besucher zum Wandern, Rad- und Skifahren. Die Mühlenkopfschanze als größte Großschanze der Welt lockt 40.000 Zuschauer zu jedem Skisprung-Weltcup und macht so Willingen international bekannt. 1926 Jahren wurde die erste, kleinere Sprungschanze auf dem Mühlenkopf in Betrieb genommen, der weiteste Sprung damals ging 35 Meter weit. Mit viel Fleiß und Herzblut haben die unermüdlichen Willinger seitdem aus dem Skispringen ein Riesenevent gemacht. Seit 1995 wird hier der Weltcup ausgetragen, Skisprungstars wie Sven Hannawald und Martin Schmitt wurden in Willingen gefeiert. Sogar einen eigenen Star brachte Willingen hervor, Stephan Leyhe trainierte hier schon als Kind und gewann schließlich 2020. Der Weltcup wäre ohne die rund 1.500 freiwilligen Helfer nicht zu stemmen. Sie engagieren sich im Tretkommando in schwindelerregender Höhe, beim Schneeschippen, beim Fahrdienst oder beim Catering. Von den Anfängen des Skispringens in Willingen bis zum Skisprung-Weltcup - es ist die Geschichte eines gigantischen Aufstiegs.

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