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Der Bergbau musste warten - jetzt führt die Spur zurück nach Freiberg. Gemeinsam mit einem Professor der TU Bergakademie besucht Thomas Junker Potosí und fährt in eines der Bergwerke am Cerro Rico ein, dem legendären Silberberg, dessen Silber über Jahrhunderte eine der wichtigsten Quellen des spanischen Reichtums war. Dort sind noch immer Anlagen aus dem Jahr 1922 in Betrieb, die Moritz Hochschild aus Deutschland nach Bolivien bringen ließ. Mit seinem in Freiberg erworbenen Wissen trug er entscheidend zur Modernisierung des bolivianischen Bergbaus bei - und ermöglichte und finanzierte später bis zu 30.000 Juden die Flucht aus Deutschland nach Bolivien.An der Universität von Potosí wird 60 Jahre nach dem ersten Freundschaftsvertrag mit Freiberg ein neues Memorandum of Understanding unterzeichnet. Freiberg will helfen, den Bergbau auf ein modernes Niveau zu bringen: umweltverträglicher, effizienter und vor allem sicherer. Wie dringend das ist, zeigt eine erschreckende Zahl: Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres starben in den Bergwerken von Potosí 65 Menschen.Doch auch der Alltag im Hochland der Anden gehört zu dieser letzten Folge: Alpakazucht auf rund 4.000 Metern, das Leben der Menschen unter den extremen Bedingungen dieser Landschaft und schließlich der gewaltige Salar de Uyuni - mit seinen riesigen Lithiumvorkommen und der Frage, welche Bedeutung sie künftig für Bolivien haben können.
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