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Nur sehr wenige Säugetierarten werden von Weibchen angeführt. Mit welchen Mitteln schaffen sie es, sich gegen die sonst dominanten Männchen durchzusetzen? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind den Strategien der Anführerinnen im Tierreich auf der Spur.
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Klassische Matriarchate wie bei den Elefanten sind ein Musterbeispiel für sanfte Führung im Tierreich. Jedoch fehlen bei den Elefanten die ausgewachsenen Männchen in der Herde. Die Weibchen müssen und könnten sich auch nicht gegen die Elefantenbullen durchsetzen.
Die aktuelle Forschung interessiert sich vor allem für Tiergesellschaften, bei denen Weibchen über Männchen dominieren, wie zum Beispiel bei den Tüpfelhyänen oder den Lemuren. Bei ihnen sind die Weibchen durch erhöhte Testosteronspiegel vermännlicht.
Ein anderes Extrem der weiblichen Dominanz sind Graumulle. Die Verwandten der Nacktmulle leben in einem Staat mit einer Königin und Arbeitsteilung, ähnlich wie bei den sozialen Insekten - einzigartig unter den Säugetieren.
Was braucht man als Säugetierweibchen, um Anführerin zu sein? Mit welchen Mitteln hält man sich an der Spitze? Wie setzen sich die Weibchen gegen die Männchen durch? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Biologinnen und Biologen sowie Verhaltensforscherinnen und Verhaltensforscher rund um den Globus.
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