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Von ihrer Quelle im Fichtelgebirge bis zur Mündung in die Elbe durchquert die Saale drei deutsche Bundesländer und sehr unterschiedliche Landschaften. Zuflüsse, Staustufen und geologische Formationen prägen ihren Lauf. Zugleich schafft der Fluss Lebensräume für viele Arten und bestimmt das Leben der Menschen an seinen Ufern.
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Die Saale ist so facettenreich wie kaum ein anderer Fluss in Deutschland. Über 413 Kilometer schlängelt sie sich durch Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Wechselnde geologische Formationen, zahlreiche Zuflüsse und eine Folge von Stauseen prägen ihren Lauf durch ein vielgestaltiges Wasserparadies. Die Saale entspringt einer unscheinbaren Quelle im Fichtelgebirge in Oberfranken und nimmt dort ihre ersten Zuflüsse auf. Später münden Nebenflüsse wie Orla, Ilm und Weiße Elster in die Saale und lassen sie kraftvoll anschwellen. Sie gräbt sich durch Granit und Schiefergebirge und staut sich in engen Schleifen zu fünf Stauseen - dem „Thüringer Meer“, einer 80 Kilometer langen künstlichen Seenlandschaft.
So wie ihr Lauf durch die Gesteine gelenkt wird, formt die Saale auch selbst die Landschaft. Wo sie langsam fließt, lagern sich Sedimente ab und bilden fruchtbare Böden. Wo sie aufbrausend strömt, schürft sie Schluchten und Täler. In ihrem Mittellauf schneidet sich die Saale tief in mächtige Muschelkalkschichten ein, die im Zeitalter der Trias entstanden sind. Der Fluss durchflutet Auwälder, die wichtige Biotope für zahlreiche Arten sind. Und sie prägt das Leben an den Ufern, wo Menschen ihre Wasserqualität bewahren, Winzer vom milden Saale-Klima profitieren und Naturschützer sich für Biber und Amphibien einsetzen. Am Ende windet sich die Saale in weiten Bögen durch flaches Weideland und mündet schließlich in die Elbe, deren zweitlängster Nebenfluss sie ist. Als ein Gewässer, das Landschaften prägt und Menschen verbindet.
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