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Der Film entführt in die vielen Zauberwelten des riesigen indonesischen Inselreiches mit seinen über 17.000 Inseln. Indonesiens wilder Osten: Monatelang waren Philipp Abresch und sein Team immer wieder zu Gast in der Region. Sie haben berührende Geschichten von Leben und Alltag der Menschen mitgebracht und spektakuläre Aufnahmen von außergewöhnlichen Traditionen, die es bald wohl nicht mehr geben wird.
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Nur mit einem leichten Helm auf dem Kopf und einer Peitsche in der Hand steigen die Kinderjockeys von der indonesischen Insel Sumbawa auf die Pferde. Barfuß und ohne Sattel reiten sie um die Wette. Die Zwillinge Sharul und Sharil reisen seit dem vierten Lebensjahr mit ihrem Vater durch Indonesiens Inselwelten. Mit den Pferderennen bestreiten sie den Lebensunterhalt der Familie. Philipp Abresch und sein Team begleiten die beiden Jungen in ihrem Alltag als Pferdejockeys, aber auch nach Hause zu ihren besten Freunden und in die Schule. Dabei erlebt man, wie sich die Zwillinge auf ihr nächstes großes Rennen auf der Nachbarinsel Sumba vorbereiten.Ein Besuch im Komodo Nationalpark, ein UNESCO-Weltnaturerbe, ein kleiner Archipel vor der Küste der Insel Flores. Hier, entlang des Pazifischen Feuerrings, ragen vulkanische Felsen Hunderte Meter steil in die Höhe. Nach einem magischen Sonnenaufgang auf Pulau Padar geht im ersten Morgenlicht die Suche nach dem wohl eigentümlichsten Bewohner der Inselgruppe los: dem legendären Komodo-Drachen.Inmitten der Inselwelten Indonesiens haben eigentümliche und faszinierende Traditionen überdauert. Auf Sumba preschen beim Pasola, dem jährlichen Erntefestival, festlich geschmückte Reiter auf ihren Pferden mit hölzernen Speeren aufeinander los. In Lamalera leben die letzten traditionellen Walfänger der Welt. Mit selbst gebauten Harpunen aus Bambus jagen die Männer Tiere von fast biblischer Größe: Pottwale. Schädel und Skelette schmücken die Dorfstraße. In der tropischen Sonne trocknet das Fleisch. Seit mehr als 500 Jahren werden in Lamalera Wale gefangen.
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