Übersicht
„Irlands wilde Schönheit“ bietet eine faszinierende Reise durch die atemberaubenden Landschaften von Connemara im äußersten Westen der grünen Insel: weite Moorlandschaften, glitzernde Seen, die Twelve Bens. Die Dokumentation zeigt das Leben der Wildtiere, die hier leben, die Herausforderungen, mit denen sie zu kämpfen haben, und die Ökosysteme, von denen sie abhängen.
Themen
Details
Connemara, ein ehemaliges keltisches Königreich an der unwirtlichen irischen Atlantikküste, wird häufig als eine der spektakulärsten Naturlandschaften der Erde beschrieben. Über Jahrhunderte war es vom Rest der Welt weitgehend abgeschnitten, wodurch die traditionelle Sprache, Kultur und das Kulturerbe erhalten blieben wie fast nirgendwo anders in Europa. Mit seiner rauen Schönheit diente Connemara als Kulisse für Hollywood-Klassiker wie „Der Sieger“. Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt kamen hierher, um für sich zu entdecken, was Oscar Wilde als die „wilde Schönheit“ des irischen Westens bezeichnete.
Die weiten Moorlandschaften, verlorenen Täler und von der Brandung gepeitschten Küsten mögen auf den ersten Blick wenig einladend wirken - aber bei näherem Hinsehen ist Connemara eine wahre Schatztruhe an Naturgeheimnissen. Kristallklare Flüsse sind Refugien für den atlantischen Lachs und die vom Aussterben bedrohte Flussperlmuschel. Hohe Felsgratwände und weitläufige Täler bilden die Heimat und das Jagdrevier majestätisch kreisender Falken sowie einiger der beliebtesten Säugetiere Irlands, darunter der Baummarder und der Rothirsch. In den atlantischen Regenwäldern, die vor der Rodung gerettet werden konnten, klettern wieder Eichhörnchen durch die Bäume.
Vor der Küste wurden in den vergangenen Jahren immer häufiger Schulen von Riesenhaien gesichtet, und Connemaras vorgelagerte Inseln bieten Zufluchtsorte für einige der größten Weltenbummler der Tierwelt: die Atlantiksturmtaucher, die jedes Jahr aus den Gewässern Südamerikas und der Antarktis hierher zurückkehren.
Hinweis
Synchronfassung
Personen