General Alfonso Armada (Juanma Navas) bei seiner Verurteilung als Putschist
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General Alfonso Armada (Juanma Navas) bei seiner Verurteilung als Putschist

Adolfo Suárez (Álvaro Morte, li.) und General Alfonso Armada (Juanma Navas, re.) nach dem gescheiterten Staatsstreich

Juanma Navas als General Alfonso Armada während des Prozesses gegen die Putschisten des 23-F in Folge 4 der spanischen Miniserie "Anatomie eines Augenblicks"
Übersicht
Madrid, 1981: Statt als Helden in die Geschichte einzugehen, werden die Putschisten Alfonso Armada, Milans del Bosch und Antonio Tejero nach dem gescheiterten Staatsstreich als Verräter angeklagt. Vor dem Militärgericht offenbart sich Stück für Stück die Verschwörung hinter dem Coup - ein Geflecht aus verletzter Ehre und Rache, das Spaniens Demokratie fast zerstört hätte.
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Als 1981 in Madrid die Schüsse im Parlament fielen, waren drei Männer sicher, das Gebäude nicht lebend zu verlassen: Ministerpräsident Adolfo Suárez, Vize-Ministerpräsident General Mellado und Kommunistenführer Santiago Carrillo. Ihnen gegenüber standen die drei Hauptakteure des Putschversuchs: Alfonso Armada, Generalleutnant Milans del Bosch und Oberstleutnant Antonio Tejero. Sie waren überzeugt, für das Wohl Spaniens zu handeln, folgten aber auch ganz persönlichen Motiven.
Alfonso Armada, langjähriger Tutor und Berater von König Juan Carlos, machte Suárez für seine Entlassung verantwortlich. Milans del Bosch hatte sich Vize-Ministerpräsident Mellado offen widersetzt, wurde daraufhin gedemütigt und bei einer verdienten Beförderung übergangen. Antonio Tejero sah in der Legalisierung der Kommunisten und der Präsenz Carrillos einen Affront gegen das Militär. Statt jedoch als Helden in die Geschichte einzugehen, fanden sich die drei nach dem Scheitern des Putsches als Verräter vor einem Militärgericht wieder. Stück für Stück wird dort offengelegt, wie sie im Vorfeld im Verborgenen agiert haben.
Inspiriert von dem gleichnamigen Buch „Anatomía de un instante“ von Javier Cercas erinnert diese historische Serie von 2025 daran, wie fragil eine Demokratie sein kann. Regie führte Alberto Rodríguez, der 2014 mit „La isla mínima - Mörderland“ einen der erfolgreichsten Filme Spaniens realisierte. Ministerpräsident Suárez wird von Álvaro Morte gespielt, bekannt unter anderem durch seine Rolle als Professor in „Haus des Geldes“.
Hinweis
Synchronfassung, Produktion: Moviestar Plus+, DLO Producciones, ARTE France
Personen
Schauspieler: Rolle | Adolfo Suárez Santiago Carrillo General Gutiérrez Mellado Juan Carlos I. Alfonso Armada Milans del Bosch Antonio Tejero |
| Regie: | Alberto Rodríguez |
| Drehbuch: | Rafael Cobos López, Fran Arau´jo, Alberto Rodríguez |
| Kamera: | Álex Catalán |
| Musik: | Julio de la Rosa |
| Redaktion: | Virginie Padilla |
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