Lucienne Renaudin Vary und die Trompete

bis 07:55
Musikerinnenporträt
  • Stereo
  • Breitwand-Format 16:9
  • Untertitel
  • 20261018071000
VPS 00:00

Themen

    Details

    Die Französin Lucienne Renaudin Vary sagt: „Ich habe mich wirklich in die Trompete verliebt. So, wie man sich in einen Menschen verliebt: Man mag einfach alles an der Person. Und ich mag alles an der Trompete.“ Lucienne Renaudin Vary ist eine leidenschaftliche Botschafterin ihres Instruments. Im Alter von acht Jahren fing sie mit Trompetenunterricht an, mit elf Jahren spielte sie schon die ersten internationalen Wettbewerbe, mit 15 begann sie ihr Studium am Pariser Konservatorium, wo sie zunächst klassische Trompete und später zusätzlich auch Jazztrompete studierte. Mittlerweile hat sie sich in die Spitze der Trompetenszene gespielt und konzertiert international sowohl im Klassik- wie im Jazzbereich. Dabei ist sie neugierig auf immer neues Repertoire und auch auf die Weiterentwicklung ihres Instruments. So erlebt man sie in diesem Film gemeinsam mit dem Schweizer Trompetenbauer Fabian Bächi, der ihrem Instrument ein viertes Ventil einbaut, um den Tonumfang der tiefen Töne zu erweitern: „Sie wollte immer Basstrompete spielen, nur war das Instrument etwas zu groß für sie“, erzählt Bächi und erfüllt mit seinem Experiment einen lang gehegten Traum von Lucienne. Das musikalische Herzstück dieses Konzertporträts ist ein Konzert beim Schleswig-Holstein Musik Festival in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg, bei dem Lucienne Renaudin Vary die Möglichkeiten ihres Instruments eindrucksvoll präsentiert. Mit zwei Konzerten von Vivaldi und Marcello zeigt sie ihre Brillanz, Virtuosität und Stärke im Barockrepertoire. Ergänzt wird das Repertoire durch drei Stücke von Astor Piazzolla, bei denen ihr unvergleichlicher klanglicher Charme zur Geltung kommt.

    Hinweis

    Personen

    Regie:Beatrix Conrad
    von:Beatrix Conrad

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