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Der Lette Peteris Vasks ist einer der großen europäischen Komponisten, der eine tiefe Naturverbundenheit mit einem ebenso tiefen christlichen Weltverständnis zu einem meditativen Musikstil verschmolz. Am 16. April 2026 wurde er 80 Jahre alt.
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Am 16. April 2026 feierte Peteris Vasks seinen 80. Geburtstag. Lettland feiert einen seiner Nationalkomponisten mit einem großen Festkonzert. Es erklingen Orchester- und Chorwerke, die von seiner Vision von künstlerischer und politisch-religiöser Freiheit zeugen. Er äußerte einmal: „Musik ist im Baltikum kein intellektuelles Spiel, sondern eine große geistige Konzentration. Ich denke, dass unsere Zivilisation in eine falsche Richtung geht. Es gibt viel zu viel Materialismus, zu wenig Geist. Das Wichtigste ist doch unsere Seele, unser Körper und Geist, das alles zusammen.“ Die metaphysische Natur seines Werks führt oft zu Vergleichen mit Johann Sebastian Bach.
Seine Musik wird als stille Kontemplation beschrieben, ähnlich wie religiöse Kunst, die über „globale und zeitlose Probleme“ wie den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit reflektiert.
Zu seinem 80. Geburtstag gestalten die Sinfonietta Riga und der Grammy-prämierte Lettische Rundfunkchor unter der Leitung seines langjährigen Chefdirigenten Sigvards Klava eine Hommage an Peteris Vasks, die direkt am Geburtstag des Komponisten in der St. Johanniskirche seines Geburtsorts Aizpute stattfand.
„Sava tauta“ für Chor
„The Fruit of Silence“ für Chor und Orchester
„Cosa devo fare“ für Chor
„Agnus Dei“ für Chor und Orchester
„Musica serena“ für Orchester
„Da pacem Domine“ für Chor und Orchester
„Actus caritatis“ für Chor
„Mein Herr und mein Gott“ für Chor und Orchester
„Berliner Messe“ für Chor und Orchester
„Festina lente“ für Streichorchester
Lettischer Rundfunkchor
Sinfonietta Riga
Sigvards Klava, Dirigent
Hinweis
Personen
| Regie: | Ute Feudel |
| Dirigent: | Sigvards Klava |