Die leuchtende Farbe des "grünen Sees" ist beständig - unabhängig von Lichtverhältnissen.
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Die leuchtende Farbe des "grünen Sees" ist beständig - unabhängig von Lichtverhältnissen.

Stürmisches Wetter: das "Meerauge" und im Hintergrund der Rysy-Gipfel.

Unberührte Natur: Die schwer zugängliche Lage der Bergseen sorgte dafür, dass sie bisher von Eingriffen durch den Menschen verschont blieben.

Im Gletschersee der Hohen Tatra: der "schwarze See".

Piotr Dynowski untersucht das Wasser des Sees.
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Mehr als 100 Bergseen gibt es in der Hohen Tatra, und viele leuchten in einer ganz eigenen Farbe. Es gibt einen „grünen See“, einen „weißen See“ und gleich mehrere „schwarze Seen“.
Der größte See heißt „Meerauge“. Ihre sprechenden Namen verdanken die Gewässer dem Gestein am Grund oder den Reflexionen der Sonne und der Felsen am Rand. Dadurch umgibt die Bergseen ein Zauber. Der vielleicht beliebteste See ist der Tschirmer See.
Er hat keine besondere Farbe - seine Strahlkraft entspringt der spektakulären Kulisse vor den Tatra-Bergen und macht ihn damit zu einem romantischen Treffpunkt für Liebespaare. Zwischen den zahlreichen Seen sind Wanderer unterwegs.
In den weniger touristischen, unzugänglichen Teilen des UNESCO-Biosphärenreservats hat sich eine Tierwelt erhalten, die es früher einmal überall in Europas Wäldern gab. Zirbelkiefern verlocken Bären zu waghalsigen Klettertouren.
Das Gebirge zwischen Polen und der Slowakei wurde in der Eiszeit von Gletschern geprägt. Sie schürften Trogtäler in den Granit, die sich nach Abschmelzen des Eises mit Wasser füllten. Jedes dieser besonderen Gewässer bildet ein eigenes empfindliches Ökosystem. Ein wissenschaftliches Tauchteam der Universität Olsztyn kontrolliert deshalb jährlich den Zustand des „Meerauges“.
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