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Eine Winterreise in die Schweiz bringt der erfolgreichen Liebesroman-Autorin Juliane endlich das Glück, welches sie in ihren Romanen so herzergreifend beschreibt. Remake des Filmklassikers von Helmut Käutner - hier mit Lisa Martinek und Christoph Waltz in den Hauptrollen.
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Der rbb sendet „Die Zürcher Verlobung - Drehbuch zur Liebe“ zu Ehren von Christoph Waltz. Der Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher feiert am 4. Oktober dieses Jahres seinen 70. Geburtstag.Die Zahnarzthelferin Juliane - wenig erfolgreiche Autorin herzerweichender Liebesromane - hat die Trennung von ihrem Verlobten noch nicht verwunden, als sie in der Praxis ihres Onkels dem charmanten Schweizer Arzt Jean, der ihr augenblicklich als der perfekte Mann erscheint, und seinem ruppigen Freund „Büffel“ begegnet. Leider kann sie ihrem Traummann nicht näherkommen, denn Jean kehrt gleich wieder in die Schweiz zurück. Und so verarbeitet Juliane ihre stürmischen Gefühle in einem Roman, der ein Hit wird. Eine Filmproduktion erwirbt die Rechte, und der Regisseur ist ausgerechnet - „Büffel“. Als dieser sie über die Weihnachtstage in die Schweiz einlädt, wittert Juliane die große Chance, Jean zu treffen. Doch das freudige Wiedersehen mit ihrem „Mr. Right“ beschert Juliane mehr als eine Überraschung.
Hinweis
„Die Zürcher Verlobung“ ist eine liebevolle Hommage an den gleichnamigen Filmklassiker von Helmut Käutner aus dem Jahr 1957. In der leichtfüßigen Beziehungskomödie muss sich Juliane alias Lisa Martinek gleich zwischen drei Männern entscheiden. Die Besetzung wird hochkarätig ergänzt durch Christoph Waltz, Sonja Kirchberger, Hannelore Hoger, Armin Rohde, sowie in einer Gastrolle Liselotte Pulver - die in Helmut Käutners Klassiker seinerzeit die Rolle der Juliane spielte.Der am 4. Oktober 1956 in Wien geborene Christoph Waltz zählt zu den herausragendsten Schauspielern seiner Generation. Ohne sein brillantes und perfektes Spiel des SS-Standartenführers Hans Landa in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ (2009) wäre es nicht der gleiche Film geworden. Waltz schieb mit dieser beklemmenden Darbietung des ultimativen menschlichen Bösen nicht nur Filmgeschichte, sondern gewann dafür 2010 sowohl den Golden Globe, den British Academy Film Award als auch den Oscar als Bester Nebendarsteller. Bereits 2009 wurde er für diese Rolle als Bester Darsteller bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet. 48 Jahre nach Maximilian Schell („Urteil von Nürnberg“, 1961) gelang es somit erstmalig Waltz, abermals als deutschsprachiger Schauspieler mit dem Oscar prämiert zu werden. Mit dem ebenfalls von Quentin Tarantino inszenierten Western „Django Unchained“ (2012) konnte er diesen Erfolg wiederholen. Für seine Rolle als deutscher Kopfgeldjäger Dr. King Schultz wurde Walz 2013 erneut mit dem Golden Globe, dem British Academy Film Award und dem Oscar ausgezeichnet. Während er vor seinem internationalen Durchbruch häufiger in unterschiedlichen Fernsehproduktionen zu sehen war, wie beispielsweise in „Die Zürcher Verlobung - Drehbuch zur Liebe“, blieb der zweifache Oscarpreisträger seit seinem phänomenalen Durchbruch dem internationalen Kino verpflichtet. Demnächst ist Waltz in „Wilder & Me“ von Stephen Frears in der Rolle des Regisseurs Billy Wilder zu sehen. Am 4. Oktober 2026 wird Christoph Walz 70. Jahre alt.
Personen
Schauspieler: Rolle | Juliane Frank „Büffel“ Arbogast Jean Berner Jürgen Hans Antonia Brückner Jacqueline Schilling Schauspielerin Pips |
| Regie: | Stephan Meyer |
| Drehbuch: | Wolfgang Limmer |
| Kamera: | Hans Grimmelmann |
| Musik: | Günther Illi |
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