Beat auf dem Lande (1966)

Liverpool-Rhythmus in der Leberkäs-Region (Deutschland, 1966)

bis 22:30
Dokumentation
  • Schwarz-weiß Sendung
  • 20261009215000
VPS 21:50

Übersicht

Der „Spiegel“-Autor und spätere Grimme-Preisträger Wilhelm Bittorf porträtiert in diesem Film von 1966 Beatbands im süddeutschen Raum. Die Protagonisten erzählen selbst ihre Geschichten und geben dabei z.B. zu, dass sie ihre Band nur aus Langeweile gegründet hätten und keine Noten lesen könnten. Sie kauften sich die Platten ihrer Lieblingsbands und spielten die Musik einfach nach.

Themen

    Details

    Der „Spiegel“-Autor und spätere Grimme-Preisträger Wilhelm Bittorf porträtiert in diesem Film aus dem Jahr 1966 in launiger Weise verschiedene Beatbands im süddeutschen Raum. Die Protagonisten erzählen dabei im Off selbst ihre Geschichte, teilweise sehr selbstironisch. Sie geben z.B. zu, dass sie teilweise nur aus Langeweile eine Beatband gegründet hätten und die Musik nie nach Noten spielen würden: sie kauften sich die Platten ihrer Lieblingsbands und spielten die Musik einfach nach. Und damit hatten sie dann unter Umständen nicht nur musikalischen Erfolg, denn eine junge Frau gibt im Film unumwunden zu: „Ja, das stimmt schon, wenn einer in einer Band spielt, dann ist er gleich etwas Besonderes und hat mehr Chancen bei den Mädchen.“Bittorf lässt den Protagonisten sehr viel Raum, um sich und ihre Ansichten darstellen zu können. Auch die jungen Frauen im Umfeld der Bands kommen zu Wort: selbstbewusste Frauen, die keineswegs dem Klischee von Groupies entsprechen. Und da bei dieser Dokumentation niemand Geringerer als Willy Pankau an der Kamera stand, führte das alles auch zu tollen Aufnahmen: bei den Konzerten, draußen in der Natur oder z. B. auf der Befreiungshalle oberhalb der Stadt Kehlheim.

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