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Brünn, 1944: Die junge Gerta wächst als Tochter einer Tschechin und eines Deutschen zwischen zwei Identitäten auf. Als der Krieg endet, wird sie trotz ihrer Unschuld zur Zielscheibe von Hass und Vergeltung. Tomás Masín hat mit „Gerta und die Welt am Abgrund“ ein eindringliches Historiendrama über Schuld, Herkunft und eine lebenslange Odyssee vorgelegt.
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Details
Brünn, 1944: Die 19-jährige Gerta wächst in einer deutsch-tschechischen Familie auf und fühlt sich trotz ihres deutschen Vaters als Tschechin. Doch während ihr Vater und ihr Bruder immer stärker der nationalsozialistischen Ideologie verfallen, schließt sich Gerta gemeinsam mit ihrer großen Liebe Karel dem studentischen Widerstand an.
Mit dem wachsenden Einfluss der Nationalsozialisten in Brünn wächst auch der Druck in Gertas Familie immer mehr. Als ihre Mutter schwer erkrankt, Karel von der Gestapo verhaftet wird und ihr Bruder an der Front stirbt, zerbricht ihre Familie endgültig. Den schwersten Schlag versetzt ihr aber ausgerechnet der eigene Vater ...
Tomás Masín erzählt den ersten Teil seines Historiendramas als erschütterndes Porträt einer jungen Frau, die zwischen Liebe, Verrat und den Grausamkeiten zweier totalitärer Systeme ums Überleben kämpft. Die behandelten Themen von „geerbter Schuld“, Vorurteilen und dem schwierigen Weg zur Vergebung haben bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren.
Das zweiteilige Fernsehdrama basiert auf Katerina Tuckovás vielfach ausgezeichnetem Roman „Gerta. Das deutsche Mädchen“ und entstand als internationale Koproduktion von Ceská televize, HBO und ARTE. Gedreht wurde unter anderem in Brünn, Decín und in Südmähren, wo sich die historischen Ereignisse abspielten.
Hinweis
Produktion: Negativ, Ceská televize, ARTE, HBO
Personen
Schauspieler: Rolle | Gerta alte Gerta Gertas Vater Gertas Mutter Karel Fritz Barbora Hanka Oskar Junge Anna-Marie Holtz |
| Regie: | Tomás Masín |
| Drehbuch: | Alice Nellis, Ondrej Gabriel, Tomás Masín |
| Kostüme: | Ján Kocman |
| Kamera: | Tomás Frkal |
| Musik: | Adrián Cermák |
| Redaktion: | Claudia Tronnier, Barbara Häbe |
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