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Kleines Land, große Natur: Malawi beherbergt gleich fünf Nationalparks, Savannen, lichte Wälder und nicht zuletzt den riesigen Malawisee. Mit 560 Kilometern Länge und bis zu 80 Kilometern Breite ist er der neuntgrößte See der Erde und der drittgrößte in Afrika. Seine Vielfalt an Fischen ist beeindruckend: Hunderte endemische Fischarten leben hier.
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Malawi ist eines der kleinsten Länder Afrikas, und doch gibt es fünf Nationalparks. Und jeder ist auf seine Weise einzigartig. Ranger kümmern sich um den Bestand der Wildtiere wie Elefanten und Löwen. Freiwillige setzen sich ein für den Erhalt des Regenwaldes. Der Malawisee liegt mitten im afrikanischen Grabenbruch und erreicht an einigen Stellen bis zu 700 Meter Tiefe. In seinem klaren Wasser lebt eine einzigartige Fischwelt.Malawi hat nicht nur einen großen See, sondern auch einen „großen Tanz“, den Gule Wamkulu, der zu Ehren der Ahnen getanzt wird - mit kunstvollen Masken, prächtig bemalten Gesichtern und Federschmuck. Dieser Tanz ist so besonders, dass er auf der Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit steht.Am Ausgang des Malawisees, direkt am breiten Shire River, liegt der 1973 gegründete Liwonde Nationalpark. Er ist von Flusssümpfen, Waldland und weitem Grasland durchzogen. Kurz nach der Regenzeit im Mai zeigt sich der Park in üppigem Grün. Der relativ kleine, aber aufgrund seiner hohen Pflanzendichte sehr artenreiche Park hat in den letzten Jahren neue Maßstäbe bei der Rückführung und Wiederansiedlung vor allem von Elefanten gesetzt. Täglich patrouillieren Ranger im Park, um Wilderer aufzuspüren und Fallen zu entfernen.Neben den großen Wildtierarten wie Elefanten, Flusspferde und Löwen sind in Malawi noch diverse andere Tierarten wie die Nyala und Kuh-Antilopen, Krokodile und seltene Greifvogelarten zuhause.
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