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Eine unvergleichliche biologische Vielfalt, malerische Landschaften und einzigartige Naturdenkmäler prägen den Gauja-Nationalpark. Er beherbergt über 200 Tier- und 900 Pflanzenarten. Mittelalterliche Burgen und archäologische Ausgrabungsstätten zeugen von der langen Siedlungsgeschichte. Sanfter Tourismus ist im Nationalpark erlaubt.
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Das Herzstück des Nationalparks ist der gleichnamige Fluss Gauja, der sich in vielen Mäandern durchs Land schlängelt, gesäumt von alten Wäldern und roten Sandsteinfelsen, die im Devon entstanden und mehr als 400 Millionen Jahre alt sind. Im Gauja-Nationalpark befinden sich auch 200 Höhlen, die vom Wasser in den Sandstein gegraben wurden. Um sie ranken sich viele Sagen und Legenden.
Schon im Altertum lebten hier die heidnischen Stämme der Liven und Lettgallen. Mehr als 500 Kulturdenkmäler - alte Burgen, Schlösser, Ruinen und archäologische Ausgrabungsstätten - zeugen von der langen Siedlungsgeschichte. Sanfter Tourismus ist im Nationalpark erlaubt. Wandern, Radfahren und vor allem Kanutouren auf der Gauja bieten ein atemberaubendes Naturerlebnis.
Der höchste Feiertag im Jahr ist für die Letten der Johannistag. Am 23. Juni fahren alle aufs Land, um nach heidnischer Tradition die Sommersonnenwende zu feiern. In der Ligo-Nacht fühlen sich die Letten ihren heidnischen Wurzeln nah, ihrer Kultur und Naturverbundenheit. Festliche Trachten, selbst gebundene Blumenkränze und die überlieferten Volkslieder - die Magie der jahrhundertealten Rituale, die unter der Sowjetherrschaft verboten waren, vereint die Letten im Bewahren ihrer Identität.
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