Übersicht
Zum Erhalt der Ökosysteme besinnen sich die Hawaiianer auf die Grundsätze des Ahupua‘a, die traditionelle Aufteilung der Inseln in Gebiete mit ausgewogenen Ressourcen vom Gipfel des jeweiligen Vulkans bis hinunter zur Küste. Das von den Ureinwohnern Hawaiis erdachte Konzept vereint Kultur, Spiritualität und Ökologie.
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Die indigenen Gemeinschaften der Südseeinseln setzen auf ihre kulturellen Wurzeln, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Auf Hawaii, den Salomonen, in Französisch-Polynesien und auf Fidschi entwickeln sie Lösungen, die Natur und Tradition verbinden - und so die empfindlichen Ökosysteme bewahren.
Auf Hawaii leiden die Ökosysteme unter Klimawandel, Verstädterung und Tourismus. Als Antwort darauf besinnt man sich jetzt auf die Weisheit der Ureinwohner. Deren traditionelles Konzept der Landeinteilung und -bewirtschaftung Ahupua‘a betrachtet Inselgebiete vom Gipfel des jeweiligen Vulkans bis zur Küste als Ganzes: Jedes Gebiet versorgt die Menschen bei nachhaltiger Ressourcennutzung mit allem Nötigen. Überall auf Hawaii engagieren sich Freiwillige, um die traditionellen Fischteiche und Taro-Felder wieder zu restaurieren oder Sumpfgebiete zu bewahren, die diesen Vogelarten als Refugium dienen. Andere setzen sich dafür ein, Flüsse oder Schildkröten zu schützen, die für das Gleichgewicht des Korallenriffs unabdinglich sind.
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