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Tiere haben in der polynesischen Kultur einen besonderen Stellenwert. Sie gelten nicht nur als Bindeglied zur Natur und spirituelle Führer für die Menschen, sondern dienen auch der Wissenschaft als Indikatoren für die Gesundheit der Ökosysteme. Diese Folge zeigt, wie Arten geschützt werden, die zum fragilen Gleichgewicht dieser Südseeinseln beitragen.
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Die indigenen Gemeinschaften der Südseeinseln setzen auf ihre kulturellen Wurzeln, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Auf Hawaii, den Salomonen, in Französisch-Polynesien und auf Fidschi entwickeln sie Lösungen, die Natur und Tradition verbinden - und so die empfindlichen Ökosysteme bewahren.
In Französisch-Polynesien gelten Tiere als spirituelle Führer der Menschen und Verbindung zur Natur. Sie liefern mit ihren Beobachtungen gleichzeitig wichtige Hinweise für die Forscher, die auf diesen Inseln arbeiten. Wale, die jedes Jahr wiederkommen, um sich in den warmen Gewässern fortzupflanzen, liefern Aufschlüsse über Veränderungen in den Weltmeeren.
Auf den unter französischer Verwaltung stehenden Marquesas-Inseln sind Vogelarten, die einen wichtigen Beitrag zur Waldpflege leisten, durch die Schrumpfung ihres Lebensraums bedroht. Darüber hinaus verlangsamen die Wildpferde, die im 19. Jahrhundert von den Europäern eingeführt und zum Wahrzeichen der Insel Ua Huka wurden, bereits die natürliche Regenerierung der Wälder. Aale, die aus dem Ozean die Flüsse hinaufschwimmen, sind ein wichtiges Bindeglied für beide Ökosysteme.
Und um die Korallenriffe zu erhalten, die für das Leben in der Lagune unerlässlich sind, arbeiten Meeresbiologinnen und Meeresbiologen an der Wiederansiedelung von Seeigeln. Traditionelles Know-how und wissenschaftliche Erkenntnisse werden eingesetzt, um jene Arten zu beobachten und zu schützen, die für den Erhalt des fragilen Gleichgewichts dieser Inseln von elementarer Bedeutung sind.
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