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Mit amerikanischen Klängen beendet die Tschechische Philharmonie unter Alain Altinoglu die diesjährige Konzertsaison. Auf dem Programm stehen das „Largo“ aus Antonín Dvoráks Symphonie „Aus der Neuen Welt“, Bernsteins Symphonische Tänze aus der „West Side Story“ und, als Auftakt, die berühmte Fanfare der 20th Century Fox von Alfred Newman.
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Die Tschechische Philharmonie beendet ihre Saison traditionell mit dem Konzert auf dem Hradcany-Platz zwischen Dom und Prager Burg. Das diesjährige Programm, unter der Leitung des französischen Maestros Alain Altinoglu, steht ganz im Zeichen der USA. Alfred Newmans berühmter „20th Century Fox Fanfare“ folgt ein Stück des großen Tschechen Antonín Dvorák, das „Largo“ aus seiner Neunten Sinfonie. Mit Leonard Bernsteins „Symphonic Dances from West Side Story“ klingt das sommerliche Konzert aus.Alfred Newman (1900-1970) komponierte die „20th Century Fox Fanfare“ 1933 als Begleitmusik zum Logo des berühmten Filmstudios.Dvoráks „Symphonie aus der Neuen Welt“ von 1893, inspiriert von seinen Jahren in Amerika, gehört nach wie vor zu den beliebtesten Werken des Orchesterrepertoires. Der zweite, langsame Satz, „Largo“, besticht durch seine Melodieführung, die mit dem Ton des Englischhorns beginnt, ein Ausdruck der Sehnsucht des Komponisten nach der Heimat. Reich an Atmosphäre und emotionaler Tiefe hat dieser Satz ein eigenständiges Leben jenseits der Symphonie selbst erlangt.Leonard Bernsteins Musical „West Side Story“ wurde 1957 in New York aufgeführt. Es versetzt Shakespeares Drama „Romeo und Julia“ ins New York der 1950er Jahre, und aus dem Konflikt zwischen zwei Familien wird ein Bandenkrieg. Die einprägsamsten Momente fasste Bernstein später in seinen „Symphonic Dances from West Side Story“ zusammen, einer von Jazz und lateinamerikanischen Rhythmen durchdrungenen Partitur.
Hinweis
Personen
| Regie: | Stanislav Vanek |
| Dirigent: | Alain Altinoglu |