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Nach drei Wochen Zwangspause machen die Krabbenfischer wieder die Leinen los. Der Wind steht günstig und treibt das Packeis Richtung Norden, so dass einige Fanggründe endlich wieder befahrbar sind. Durch die unfreiwillige Auszeit haben die Besatzungen sehr viel Geld verloren, deshalb heißt es jetzt Gas geben: Die Crew der „Time Bandit“ muss mindestens noch 250.000 Kilo Krabben fangen, um ihre Saison-Quote zu erfüllen. Sonst herrscht Ebbe im Portemonnaie. Und dieses Pensum schaffen die Männer nur, wenn alle an einem Strang ziehen.
Hinweis
Sie trotzen den heftigsten Naturgewalten und riskieren Jahr für Jahr bei eisigen Stürmen vor der Küste Alaskas ihr Leben: die Krabbenfischer in der Beringsee. Ihr Job gehört zu den gefährlichsten der Welt. Bei ihrer Jagd nach der begehrten Beute, halten die rauen Burschen weder arktische Temperaturen, noch Monsterwellen oder Orkanstürme auf. Die hartgesottenen Seeleute scheinen wie geboren für eines der letzten Abenteuer unserer Zeit. Und die Aussicht, innerhalb weniger Wochen Tausende von Dollar zu verdienen, setzt zusätzliche Kräfte frei. Nach einer erfolgreichen Fangsaison im nördlichsten Randmeer des Pazifik winkt ihnen ein kleines Vermögen - Grund genug, extreme Strapazen und Risiken in Kauf zu nehmen. Etwa 90 Männer haben in den vergangenen Jahren beim Königskrabbenfang ihr Leben verloren. Doch auch vor Todesgefahr schrecken die stolzen Besatzungen der „Northwestern“, der „Wizard“, der „Time Bandit“ und vieler anderer Krabbenboote nicht zurück. Die mit dem „Emmy“ gekrönte Dokumentarserie geht in die achte Staffel und zeigt atemberaubende Bilder vom Kampf mit den Elementen.