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Zum 85. Geburtstag von Arvo Pärt gestalten Howard Arman, der Chor des Bayerischen Rundfunks und das Münchner Rundfunkorchester eine filmische musikalische Hommage. Regisseur Hans Hadulla macht die besondere Situation des Konzerts ohne Publikum zum Ausgangspunkt einer reduzierten, eindringlichen Bildsprache, in der Musik, Raum und Kamera eng miteinander verbunden sind.
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Als der estnische Komponist Arvo Pärt im September 2020 seinen 85. Geburtstag feierte, widmeten ihm der Chor des Bayerischen Rundfunks und sein künstlerischer Leiter Howard Arman ein ganzes Konzertprogramm. Es umfasste Chorwerke und Instrumentalmusik Pärts, gestaltet vom Chor des Bayerischen Rundfunks und dem Münchner Rundfunkorchester. Die Musikerinnen und Musiker verbindet eine tiefe künstlerische Freundschaft mit dem Komponisten. Wegen der Corona-Krise konnte das Konzert jedoch nicht vor Publikum stattfinden. Deshalb taten sich Arman, Chor und Orchester mit dem Regisseur Hans Hadulla zusammen und gestalteten das Programm als filmische musikalische Hommage.Für seine Inszenierung machte Hans Hadulla die durch die Corona-Regeln vorgegebenen Abstände zwischen den Musikerinnen und Musikern selbst zum künstlerischen Element. Der freie Raum wird gleichsam zum Thema. So wie die Klänge von Pärts Musik im Raum schweben - makellos und mit feinster Stimmführung von den Sängerinnen und Sängern intoniert -, schwebt auch die Kamera durch die Freiräume zwischen den Personen. Sie folgt dem Fluss der Musik; die Einstellungen nehmen ihren Puls auf, Klangaktionen und Bilder verbinden sich zu einer gemeinsamen Wahrnehmung. Warme Rot- und Brauntöne prägen die Bilder. So wie Pärts Musik sich aus der Reduktion auf wenige Elemente entfaltet, gewinnt auch der Film seine Kraft aus wenigen, stark gesetzten Motiven. Pärt hat Musik, und seine Musik im Speziellen, immer als Einkehr und Meditation verstanden. In seinem sparsamen Setting und seinen dichten, farbstarken Bildern.
Hinweis
Personen
| Regie: | Hans Hadulla |
| Dirigent: | Howard Arman |