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Naturvielfalt in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Mitteleuropas - ist das möglich? Im Alpen-Rheintal leben spektakuläre Tiere und seltene Pflanzen. Doch Kiebitz, Geburtshelferkröte und Moorwiesenvögelchen sind stark bedroht und von zusätzlichen Schutzmassnahmen des Menschen abhängig.
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Wo wir uns stark ausbreiten, hat es die Biodiversität besonders schwer. An der Grenze zwischen der Schweiz, Liechtenstein und Österreich wächst die Bevölkerung stark und die Naturräume schrumpfen. Gefährdete Arten können nur überleben, wenn wir ihre Lebensräume wiederherstellen. Diese Dokumentation zeigt in atemberaubenden Bildern die Naturschätze des Alpen-Rheintals. So wird der Flussabschnitt von der Rheinquelle im Kanton Graubünden bis zur Mündung in den Bodensee genannt. In diesem Bereich ist der Rhein stark reguliert und fliesst als grosser Kanal mit begradigten Ufern.
Im Rahmen des internationalen Projektes «Rhesi» soll der Alpen-Rhein in den nächsten 27 Jahren wieder wilder werden, Kiesbänke ausbilden und neue Lebensräume schaffen. Aber auch ein verbesserter Hochwasserschutz ist geplant. 320‘000 Menschen leben in diesem Einzugsgebiet. Finanziert werden soll das 2,2-Milliarden-Projekt hälftig von der Schweiz und Österreich. Der grossflächigen Renaturierung gehen kleinere Eingriffe für den Naturschutz voraus. Dieser Film begleitet Flussseeschwalben, Zauneidechsen, Sibirische Schwertlilien, Biber und Brachvögel durch die Jahreszeiten und zeigt Möglichkeiten auf, mit denen sie vor dem Aussterben bewahrt werden können. Experten geben Einblicke in die Herausforderungen des Artenschutzes und zeigen, wie er gelingen kann.
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Personen
| Buch/Autor: | Mario Kreuzer, Leander Khil |