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Angler sind genervt, Fischer verärgert und Biologen ratlos: Die Schwarzmundgrundel breitet sich explosionsartig in Mecklenburg-Vorpommern aus und hat sich sogar schon in den oberen Flussläufen einiger Gewässer ausgedehnt angesiedelt.Seit im Jahre 1999 die erste Schwarzmundgrundel südöstlich von Rügen nachgewiesen wurde, hat sich diese am Boden lebende Fischart massenhaft verbreitet. Die Schwarzmundgrundel zählt weltweit zu den Fischarten, die sich unkontrolliert fernab ihrer eigentlichen Heimat, dem Schwarzen und dem Asowschen Meer, verbreiten.Es wird vermutet, dass die Grundeln im Ballastwasser großer Schiffe vom Schwarzen Meer nach Norddeutschland eingeschleppt wurden. Und sie fühlen sich hier offenbar pudelwohl.Aber wo genau lebt die Schwarzmundgrundel, was frisst sie, wie groß wird sie? Und verdrängt sie womöglich andere einheimische Fischarten? Wie kommt sie mit dem Süßwasser zurecht? Ist sie vielleicht auch als Speisefisch interessant?Diesen Fragen will die Reportage aus der Reihe „NaturNah“ nachgehen. Ein Filmteam ist dafür mit Fischern, Anglern und und Biologen ein Jahr lang den Schwarzmundgrundeln auf der Spur. Mit Spezialkameras können unter Wasser ganz nah dran an dieser Fischart spektakuläre Aufnahmen gemacht werden, Auge in Auge mit den schleimigen Glubschaugen.Und es werden neue interessante Erkenntnisse präsentiert. Die Schwarzmundgrundeln sind längst in Norddeutschland heimisch und wollen nicht mehr weg!
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